Oktober 2013 archive

Batatencremesuppe

Bataten sind auch unter dem Begriff Süßkartoffel bekannt, ursprünglich stammen sie aus China. Mit den bei uns bekannten Kartoffelsorten sind sie nur sehr entfernt verwandt. Bataten werden in unseren Breitengraden meist zu Püree oder Suppen verarbeitet.



Batatencremesuppe
4 Portionen

600 g Süßkartoffeln
1 kleine weiße Zwiebel
800 ml Gemüsebrühe
250 ml Schlagobers/ Sahne
200 ml Creme fraiche
Salz
Kurkuma
Kreuzkümmel
Olivenöl

Zwiebel schälen, sehr klein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Bataten schälen und würfeln, gemeinsam mit der Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben und weich kochen. Mit dem Pürierstab fein pürieren und das Schlagobers unterrühren. Salzen und mit Kurkuma und Kreuzkümmel abschmecken. Creme fraiche mit einem großen Löffel in Nockerlform ausstechen und in der warmen Suppe servieren.


Kartoffel-Pastinaken-Gröstl

Kartoffel und Pastinaken sind eine wunderbare herbstliche Gemüsekombination, um einen deftigeren Geschmack zu erhalten mische ich gerne kleine Speckwürfel unter das Gröstl, wer lieber vegetarisch isst, der kann den Speck auch weglassen.



Kartoffel-Pastinaken-Gröstl
4 Portionen

600 g speckige Kartoffel
400 g Pastinaken
1 kleine weiße Zwiebel
150 g Schinkenspeck
Butterschmalz
Gemüsebrühe
Petersil
Salz
Pfeffer



Kartoffel mit der Schale stichfest kochen,schälen und auskühlen lassen und danach in Scheiben schneiden. Pastinaken schälen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser stichfest kochen, Wasser abgießen und die Pastinaken auskühlen lassen. Zwiebel und Schinkenspeck sehr fein würfeln und in reichlich Butterschmalz glasig anlaufen lassen. Kartoffel- und Pastinakscheiben hinzufügen und leicht anbraten. Mit etwas Gemüsebrühe aufgießen, das Gemüse sollte die Brühe aufsaugen, Petersil fein hacken , unterrühren und das Gröstl mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Sauerrahm servieren.


Quitten-Mandel-Kuchen

Quitten haben sich in den letzten Jahren wieder als Herbstobst etabliert, zumeist werden sie zu Marmelade, Gelee und Mus verarbeitet. Quitten halten sich getrennt gelagert von anderem Obst bis zu zwei Monate und geben einen wunderbaren Duft ab.
Es ist wichtig, dass vor der Verarbeitung der Pelz von der Schale entfernt wird, das gelingt am besten mit einem groben Tuch. (mehr …)

Apfel-Topfen-Tarte

Äpfel, Topfen und Blätterteig gehören zu meiner Zutatengrundausstattung und lassen sich sehr schnell zu einer Nachspeise verarbeiten. Topfen ist die österreichische Bezeichnung für Quark. Ich verwende für diese Kuchenart einen Magertopfen.


Apfel-Topfen-Tarte

Tarteform 24 cm

1 großer Apfel
1 Packung Dinkelblätterteig
250 g Magertopfen/Magerquark
2 Eier
Salz
1 Esslöffel Vanillezucker
1 Esslöffel Rum
3 Esslöffel Honig
Staubzucker
Zimt
Butter

Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, auf Zimmertemperatur erwärmen und etwas größer als die Tarteform kreisrund zuschneiden.. Die Tarteform mit Butter einfetten, den Blätterteig einlegen und am Rand hochziehen.
Topfen mit den Eidottern, Honig, Vanillezucker und Rum gut verrühren und dem Eischnee vorsichtig unterheben. Die Topfenmasse aus dem Blätterteig gleichmässig verteilen.
Die Äpfel halbieren, die Kerne entfernen, eventuell schälen, in dünne schieben schneiden und fächerförmig auf der Tarte verteilen.
Bei 170 Grad ca. 35 Minuten backen.
Mit reichlich Staubzucker und etwas Zimt bestreuen. Dazu passt natürlich reichlich Schlagobers.

Karfiolcremesuppe

Karfiol ist die österreichische Bezeichnung für Blumenkohl, und Blumenkohlsuppe kommt mir wirklich schwer über die Lippen und auch in die Tastatur, deshalb belasse ich es bei Karfiolcremesuppe, so hieß diese Speise auch in meiner Kindheit und wurde besonders in der kälteren Jahreszeit öfter zubereitet.




Karfiol- oder Blumenkohlcremesuppe
8 Portionen

1 Karfiol/Blumenkohl
1 kleine weiße Zwiebel
1 Liter Gemüsebrühe
100 ml Schlagobers/Schlagsahne
Muskatnuss
Kurkuma
Kreuzkümmel
Olivenöl
Meersalz



Zwiebel klein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Karfiol in Röschen teilen und gemeinsam mit der Gemüsebrühe zu den Zwiebeln geben, auch die Blätter werden verwendet. Solange dünsten bis der Karfiol weich ist. Eventuell einige Röschen herausnehmen und zur Seite legen. Karfiol mit dem Mixstab fein pürieren und das Obers einrühren und mit dem Mixstab aufschlagen. Salzen und mit Muskatnuss, Kurkuma und Kreuzkümmel würzen, diese Gewürze verleihen einen leicht orientalischen Geschmack. Karfiolröschen in die suppe geben und servieren. Dazu passen  Blätterteigecken.





Radicchio Pak Choi Tarte

Radicchio und Pak Choi sind Gemüsesorten die ich sehr gerne kombiniere, in diesem Rezept habe ich sie in einer Blätterteig-Tarte verpackt. Ich persönlich bevorzuge Radicchio rosso tardivo aus der Gegend von Treviso, den gibt es jedoch erst nach dem ersten Frost. Inzwischen wird der längliche Trevisano auch in vielen anderen Teilen Europas ganzjährig geerntet



Radicchio Pak Choi Tarte
Tarteform 24 cm

1 Packung Dinkelblätterteig
1 mittelgrosser Radicchio
1 kleiner Pak Choi
1 halbe weiße Zwiebel
1 Becher Schafsjogurt
2 Eier
50 g geriebener Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer



Blätterteig auf Zimmertemperatur erwärmen.
Zwiebel fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten. Radicchio und Pak Choi in kleine Stücke schneiden, zum Zwiebel geben und leicht anbraten. Eier mit Jogurt verrühren, salzen, pfeffern und mit Parmesan vermischen. 
Blätterteig ausrollen und etwas größer als die Tarteform rund zuschneiden. Die Form mit Olivenöl auspinseln, den Teig hineinlegen und  Ränder hochziehen. Blätterteigboden mit einer Gabel einstechen. Gemüse daraufstreuen und die Jogurtmasse darübergießen. Ca. 40 Minuten bei 180 Grad Umluft backen und anschließend mit Schafsjogurt servieren. Die Tarte eignet sich als Hauptspeise oder auch als Beilage.


Kürbisquiche mit Schafskäse

Ein wohlschmeckendes, gemüsiges Herbstgericht, dass nicht nur als Beilage serviert werden kann. Ganz streng genommen bereitet man für eine Originalquiche einen Mürbetig zu, ich habe in diesem Fall einen fertigen Dinkelblätterteig verwendet.



Kürbisquiche
Tarteform 24 cm

400 g Kürbis Hokkaido
1 kleine weiße Zwiebel
Olivenöl
200 ml Sauerrahm
3 Eier
100 g Schafskäse
Salz
Kurkuma
Muskatnuss
1 Packung Blätterteig

Blätterteig rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur erwärmen. Die Tarteform mit Olivenöl auspinseln und den Teig einlegen, an den Rändern hochziehen, eventuell überschüssigen Teig abschneiden und weiter verwenden. 
Zwiebel klein schneiden und in Olivenöl glasig dünsten. Das Kürbisfleisch klein reiben und mit dem Zwiebel in der Pfanne leicht andünsten. In einer Schüssel Eier, Sauerrahm und Schafskäse verrühren und das Kürbisgemüse unterheben. Salzen und mit Muskatnuss und Kurkuma würzen. Die Masse auf dem Blätterteig verteilen und bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen, der Teig sollte gebräunt sein. Mit Sauerrahm oder Schafsjogurt servieren.