Juni 2014 archive

Räucherlachs-Gurken-Traum, Gastbloggerei

Sei einiger Zeit hab ich das Gastbloggen für mich entdeckt. Es ist eine sehr freundliche Geste unter Bloggerkollegen, Platz für Gastbeiträge zur Verfügung zu stellen. Man macht sich viele Gedanken welches Rezept auf einen anderen Blog passen würde, ohne seine eigenen Wege zu verlassen.
Conny von moment in a jelly jar ist eine junge, innovative Kollegin aus Salzburg, mit der ich auch reale Kontakte pflege. Als sie dazu aufrief, in der Beitragsserie „….i(s)st anders“ über besondere Inhalte zu berichten, war ich natürlich sehr gerne bereit, über meinen ganz speziellen Hintergrund zu erzählen. Das ganze Interview kann man hier nachlesen. 
Ach ja, wer gerne Kuchen und Cupcakes isst, der wird bei Conny ganz sicher fündig.


Räucherlachs-Gurken-Traum

4 Portionen


150 g Räucherlachs
150 g Gurkenfruchtfleisch
200 ml Sauerrahm
10 g Agar-Agar
1 Teelöffel französischer  Senf
1 Teelöffel Oberskren
1 Esslöffel Limettensaft
1 Esslöffel Schnittlauch
1 Esslöffel Petersil
Meersalz
weißer Pfeffer


Eine Hälfte des Gurkenfruchtfleisches und des Lachses in feine Würfel schneiden.
Die jeweils andere Hälfte grob würfeln und mit Sauerrahm, Zitronensaft und gehackten Kräutern fein cuttern. Senf und Oberskren einrühren, Gurken- und Lachswürfel unterheben. Mit wenig Meersalz und weißem Pfeffer abschmecken.
Agar-Agar nach Anweisung an- und in die Masse einrühren. Sofort in kleine Portionsgläser aufteilen oder in eine mit Folie ausgelegte Terrinenform füllen.

Gut vier Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.


Zucchiniblüten aus dem Backrohr

Bereits voriges Jahr habe ich ein Rezept mit gefüllten Zucchiniblüten vorgstellt. Die neue Variante unterscheidet sich nur sehr unwesentlich.
Auch heuer hab ich wieder dieses wohlschmeckende Gemüse auf der Terrasse angepflanzt, und die beiden Pflanzen tragen sehr viele Blüten mit jungen Früchten und einige interessanterweise auch ohne Frucht. Laut meiner Recherche gibt es hier offenbar männliche und weibliche Blüten – wie bei allen Kürbisgattungen. Man kann händisch bestäuben, um mehr Früchte ernten zu können, aber den Aufwand habe ich mir erspart. Anscheinend ist die Fruchbildung sehr vom Wetter abhängig: Je kälter die frühe Wachstumsphase, desto mehr männliche Blüten.
Dieses Jahr habe ich neben grünen auch gelbe Zucchini gewählt.

Zucchiniblüten aus dem Backrohr

4 Portionen


12 Zucchiniblüten mit Minizucchini
200 ml Creme Fraîche
100 ml stichfestes Joghurt
4 Esslöffel Grana Padano
2 Eier
Liebstöckl
Basilikum
Petersil
Meersalz
weißer Pfeffer
Olivenöl
400 g kleine Tomaten


Die Stempel aus den Blüten entfernen. Blütenblätter vorsichtig abwaschen und trocken tupfen.
Creme Fraîche und Joghurt verrühren, Grana und die gehackten Kräuter einrühren und mit den Eiern vermengen. Salzen und mit Pfeffer abschmecken.
Die Blütenblätter vorsichtig aufklappen, die Masse mit einem kleinen Löffel einfüllen und die Blütenspitzen zusammenrollen. Die Zucchini in eine gut eingeölte backofenfeste Form legen. Tomaten vierteln und darüber geben. Mit Olivenöl gut beträufeln.
Bei 180 Grad Oberhitze ca. 20 Minuten im Backrohr braten. Sollten die Früchte noch zu hart sein, ist die Bratzeit zu verlängern.




Blick hinter die Kulissen

Die gute Steph, Betreiberin des kleinen Kuriositätenladens hatte wieder einmal eine geniale Idee.
Nämlich, den lieben Lesern einen Blick hinter die Arbeit rund um einen Blog zu gewähren. Das ganze läuft als Event, und es gibt schon unzählige Beiträge von Kolleginnen unter dem Titel Behind the Scenes.
Ich habe nun länger nachgedacht, ob und wie weit ich denn meiner Leserschaft überhaupt Einblick in meinen sehr persönlichen Bereich geben möchte, und habe  mich nun doch aufgerafft, ein paar Eindrücke aus meinem Bloggeralltag öffentlich zu zeigen.

Das Thema Essen nimmt bei uns trotz meiner Einschränkungen sehr viel Platz ein.


Gekocht werden die geschmeidigen Köstlichkeiten in einer fünfundzwanzig Jahre alten Tischlerküche, die heuer mit neuen Geräten ausgestattet wurde. Mein besonderer Liebling ist die neue Dunstabzugshaube, an der man sich nicht stoßen kann, außer man ist 2 Meter groß
Ich hatte über viele Jahre immer eine offene Küche, und nun seit unserem Umzug kann ich endlich wieder die Türe schließen, falls doch einmal die Ordnung nicht perfekt ist. Mein Refugium ist mit knapp 15 qm ausreichend geräumig und die Schränke sind perfekt eingeteilt.
Auch wenn ich persönlich ein anders Küchenmodell gewählt hätte, so passt es doch wunderbar in dieses Altbauhaus, in dem wir eine ganze Etage bewohnen.




Ganz wichtiger Bestandteil meiner Bloggerei ist inzwischen mein Erbstück, ein über Generationen im Familienbesitz befindlicher klassizistischer Bücherschrank eines Architekten. Er dient mir hauptsächlich dazu, mein Zweitgeschirr und vor allem all die Fotoaccessoiredinge zu verstauen. Ebenso werden alte Gläser, Teller und Schalen, die ich auf meinen Reisen aufsammle, in diesem Schrank verwahrt. Und natürlich auch meine Sammlung an Besteckeinzelteilen, die ständig grösser wird.




Gebloggt wird oft am Esszimmertisch, obwohl ich auch ein Büro mein Eigen nennen darf. Ganz wichtig: Ein Joghurt steht immer bereit.
Und wenn es das Wetter erlaubt, dann sitze ich sehr gerne mit dem Laptop in meiner Laube auf der Dachterrasse. In den Sommermonaten spielt sich dort ein Großteil unseres Familienlebens ab.






Meine Unmengen an Kochbüchern, die ich seit dreißig Jahren sammle, verteilen sich über die halbe Wohnung – nur ein kleiner Teil wohnt in der Küche.


Die Fotos für meine Beiträge entstehen meistens im Freien auf der Terrasse und nur selten im Essbereich oder der Küche.
Als Unter- und auch Hintergrund verwende ich gerne einfache Holzbretter und ein großes Küchenbrett eines nordischen Möbelherstellers. Ziemlich unspektakulär.


Diese wunderbare Nikon D3100 kam vor einem Jahr ins Haus, nachdem ich meine Bloggerkarriere erst mit dem Handy gestartet und über einige Monate mit einer pinken Nikon Coolpix fortgeführt hatte.


Ich blogge mit Blogger von Google und bearbeite meine Fotos mit Picasa.

Zu guter Letzt noch ein kleiner Eindruck von meinem Dachgemüsegarten. Tomaten, Mangold, Zucchini und Erdkirschen werden wohl in den nächsten Tagen und Wochen auf den Tellern landen.



Dinkelgrießtaler mit Schmorgemüse, Gastbloggerei

Urlaubszeit ist Gastbloggereizeit.
Wenn Bloggerinnen reisen, dann hilft man einander gegenseitig aus.
Während mich Simone von S-Küche virtuell vertreten hat, habe ich in der Küche von Fräulein Moonstruck die Stellung gehalten. Das Fräulein schlemmt sich laut ihres Instagram-Accounts durch Florenz und postet täglich wunderbare Foodpics. Ich beklage mich ohnedies nicht, denn auch mein Ausflug an die Adria samt Tochter und Enkel war kulinarisch ein Erfolg. Davon aber demnächst mehr.
Ramonas Seite Frl. Moonstruck kocht! war einer der ersten Foodblogs, die mir am Beginn meiner Bloggerei ins Auge stachen und die ich auch regelmäßig verfolge. Ramona kocht vegetarisch und unkompliziert, für den täglichen Hausgebrauch besonders gut geeignet. Apfel-Zimt-Smoothie, Balacchiato oder Matcha-Kokos-Milchreis sind Rezepte die auch für mich gut nachzukochen sind.
Und ich habe Dinkelgrießtaler mit Schmorgemüse für Ramonas Leserschaft gekocht, mit frischem Dinkelgrieß aus dem Waldviertel.


Dinkelgrießtaler mit Schmorgemüse

4 Portionen


120 g Dinkelgrieß
1 kleine Jungzwiebel
2 Esslöffel Olivenöl
80 ml Schlagobers (Sahne)
250 ml Gemüsebrühe
30 g frisch geriebener Parmesan
1 Eidotter
Meersalz
Muskatnuss
Olivenöl zum Braten

1 halber Fenchel
1 Zucchino
1 roter Paprika
2 Stängel Stangensellerie
4 Stangen weißer Spargel
1 kleine rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Meersalz
Oregano
Thymian
Rosmarin


Von der Jungzwiebel das Grün entfernen und die Knolle sehr fein hacken. In Olivenöl glasig dünsten, mit Gemüsebrühe und Schlagobers aufgießen. Dinkelgrieß einstreuen, mit einem Schneebesen gut verrühren, einmal aufkochen und bei kleiner Hitze fünf Minuten ziehen lassen – mehrmals durchrühren.
Parmesan einstreuen und Eidotter einrühren. Salzen und mit Muskat abschmecken.
Auf einem Backpapier ca. 1 cm hoch auftragen und 2 Stunden trocknen lassen. Runde Taler ausstechen und in Olivenöl beidseitig kurz anbraten.

Für das Schmorgemüse alle Gemüsesorten putzen und würfeln. Zwiebel in reichlich Olivenöl andünsten und das Gemüse in der Reihenfolge Paprika, Fenchel, Zucchino, Spargel, etwas später Stangensellerie und Knoblauch zugeben. Mehrmals umrühren.
Kräuter hacken und beimengen, salzen und eventuell noch Olivenöl hinzufügen. So lange schmoren lassen, bis es weich ist.

Dinkelgrießtaler mit dem Schmorgemüse anrichten.


Vanille Holunder Parfait, Simones Gastbloggerei

Urlaub, Urlaub, Urlaub!
Mein erster Enkerlurlaub am Meer und ich kann ihn auch deshalb genießen, weil es nette Bloggerkolleginnen wie Simone von S-Küche gibt. 
Ein Gastbeitrag auf meinem Blog ist für mich ein Novum und kam durch einen Schreibfehler zustande. Ich habe vor geraumer Zeit an einem Event bei Simone teilgenommen und bei der Zusammenfassung fiel mir ein Tippfehler in meinem Blognamen auf. Ich bin nicht wirklich eine I-Tüpferlreiterin, aber es war ein Grund ein kleines virtuelles Brieflein zu schreiben und im Zuge dessen Simone zu einem Urlaubsvertretungspost einzuladen.
Die S-Küche ist mir bald nach ihrer Eröffnung im vorigen Jahr ins Auge gestochen, besonders die wunderschönen Fotos fielen mir auf einem Pinterest-Board auf. 
Simone kocht sehr saisonal und regional,  wie etwa Tarte mit grünem Spargel, Erbsen und Fave, Erdbeertorte mit Mandelsahnecreme oder süße Minipasteten. Es zahlt sich aus ihren Blog zu besuchen und dort zu verweilen.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Simone für den wunderbaren Beitrag!




Hallo ich bin Simone aus Hamburg und freue mich darüber, hier bei Claudia zu Gast zu sein. Ich verführe euch heute mit meinem allercremigsten Eisparfait: Sahniges Vanille-Holunder Parfait, marmoriert mit einem Sorbet aus Erdbeerpüree mit Erdbeerlimes. 
Für alle die mich noch nicht kennen, stelle ich mich blitzschnell vor: Seit etwa einem Jahr werkel ich mit wachsender Begeisterung in der S-Küche. Immer saisonal, so oft es geht regional (bei Zitronenkuchen ist es ja schwierig, nech?), immer „tütenfrei“ mit  frischen Lebensmitteln, möglichst in Bioqualität. Ich freue mich deswegen besonders, dass ich hier bei Claudia zu Gast sein darf, denn sie hält es mit ihren Lebensmitteln und deren Zubereitung ja sehr ähnlich.
So, genug von mir, zurück zum Rezept!

Erdbeerlimes kennt jeder, oder? Eine Köstlichkeit aus Erdbeeren, Zitrone und ein wenig Wodka? Natürlich kann man dieses Parfait auch ohne Alkohol machen, wer möchte, lässt ihn einfach weg und nimmt dafür 2 oder 3 Erdbeeren mehr.
Für alle, die es lieber mit Erdbeerlimeszubereiten möchten, und dazu möchte ich ganz unbedingt raten, gibt es hier ein Rezept von mir. Wer es noch nicht ausprobiert hat: Mit dem Erdbeerlimes übergossene Erdbeeren schmecken noch mal doppelt so erdbeerig, er schmeckt so gut, dass ich den ganzen Sommer über einen Vorrat parat habe. Ihn pur zu trinken wurde schon manch einem zum Verhängnis, denn er schmeckt sowas von harmlos fruchtig, dass man den Alkohol leicht vergisst und im Nu, ist die ganze Flasche weggeschnasselt. In Eis oder Desserts braucht man aber nur eine Winzigkeit.


Zwei oder drei Anmerkungen zum Rezept: 

Holunder- oder Hollersirupwie man hier sagt, haben ja wohl schon alle eingekocht, oder? Wenn nicht: Schnell, schnell, er blüht zwar noch, aber nicht mehr lange!

Durch den hohen Sahneanteil in Verbindung mit den Sirups wird das Parfait tatsächlich unglaublich cremig. Wer Angst vor den Kalorien hat, isst die Hälfte, es mit Light- oder mageren Milchprodukten zu versuchen, ist definitiv nicht der richtige Weg, es schmeckt nicht und gelingt nicht cremig!

Das Erdbeerpüree mit dem Limes wird etwas angefroren, weil die Flüssigkeit sonst den direkten Weg nach unten findet, dann hat man auch ein schönes Parfait, aber kein marmoriertes.

Ich würde auf alle Fälle einen mindestens 40 prozentigen Wodka verwenden, weil der hohe Alkoholanteil entscheidend ist für die Länge der Haltbarkeit. Wer sich alles am ersten Tag hinter die Binde kippen möchte, kann natürlich auch einen Wodka mit weniger Alkohol nehmen.
So, ich glaube jetzt habe ich alles gesagt, jetzt geht’s los!

Zutaten

Vanille-Holunder Parfait

1 Vanilleschote
100 g Zucker
20  ml  Holundersirup
4 Bio-Eigelb
1 Prise Salz
350 ml Schlagsahne 
Eiswürfel

Erdbeerlimes Sorbet

ca 30 ml Erdbeerlimes
5 große Erdbeeren

Extra

Einige Erdbeeren, mariniert oder mit etwas Limes gemischt für die Deko.


Zubereitung

Erdbeerlimers Sorbet
Die geputzten Erdbeeren mit einem Stabmixer pürieren, mit dem Erdbeerlimes verrühren und für eine halbe Stunde in den Froster stellen.
   

Vanille Holunder Parfait

1. Die Vanilleschote einritzen, das Mark herauskratzen und beides mit den 100 g Zucker und 50 ml
    Wasser 1 Minute kochen lassen. Danach abkühlen lassen.
2. In einem Wasserbad die Eigelb mit 1 Prise Salz, dem Vanillesirup (mit Schote) und dem Holundersirup 5-
    10 Minuten dicklich-cremig aufschlagen. Das Wasser darf nicht kochen und es muss ständig geschlagen
    werden, dann gelingt die Eiercreme. Die Vanilleschote entfernen und die Creme in einem Bad aus
    Eiswasser kalt schlagen. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Fertigstellen
Ein Behältnis nach Wahl mit Frischhaltefolie auslegen und die Parfaitmasse hineingießen. Die leicht angefrorene Erdbeermasse unregelmäßig darüber gießen und mit einem Stab kurz swirlen.
15 Minuten vor dem Servieren sollte man das Parfait aus dem Eisfach nehmen. Nicht vorher naschen, das Warten lohnt sich auf alle Fälle! Ich mag es richtig angeschmolzen am liebsten.
Das Parfait  kann man sowohl als Scheibchen als auch mit dem Eisportionierer anrichten.


Meine liebe Claudia, es war mir ein Vergnügen und eine Ehre hier zu Gast zu sein! Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Leser von dir auch  dann und wann zu mir in den hohen Norden kommt und in meiner S-Küche vorbei schaut.

Bis dahin,


              Simone


Taboulé, Couscoussalat

Hot in the city, das ist die passende Beschreibung der momentanen Temperatursituation.
Was könnte sich da mehr eignen als ein frischer Salat aus Couscous und Gemüse.
Wer in Südfrankreich, der nordafrikanischen Mittelmeerküste oder auch im nahen Osten geurlaubt hat, kennt diesen wunderbar erfrischenden Salat unter der Bezeichnung „Taboulé“.
Er lässt sich sehr einfach und schnell zubereiten und hält auch gut im Kühlschrank.
Ich mische sehr gerne Buttermilch oder Naturjoghurt unter, da die Taboulé dann besonders geschmeidig wird.
Und hier meine Variante:


Taboulé

4 Portionen


200 g Couscous
1 halbe Gurke
1 Frühlingszwiebel
2 Tomaten
4 Radieschen
2 Zitronen
1 kleiner Bund Petersil
Pfefferminze
Zitronenverbene
Zitronenmelisse
Koriander
Olivenöl
Meersalz


200 ml Wasser aufkochen, einen Esslöffel Olivenöl und einen Esslöffel Meersalz hinzufügen, Couscous einrühren, kurz aufkochen,  zwei Minuten  rühren, von der Herdplatte nehmen und auskühlen lassen.
Gurke, Tomate, Radieschen und Frühlingszwiebel sehr fein würfeln und unter das Couscous mischen. 
Kräuter fein hacken, ebenfalls untermengen. Zitronen auspressen und den Saft mit reichlich Olivenöl einrühren.
Mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und anschließend mit Buttermilch oder Naturjoghurt servieren. 

Mohn-Schoko-Schnitten

Aus meinem Urlaub im Waldviertel habe ich einige Spezialitäten mitgebracht, darunter auch frisch gemahlenen Graumohn, der nur sehr kurz haltbar ist, und einige Dinkelprodukte. Dinkel verwende ich schon länger, aber dieses Mehl stammt von einem Bauernhof in Langschlag und wird noch liebevoll von Hand zubereitet und verpackt.
Außerdem befinden sich in meinem Vorratsschrank noch einige sündhaft teure Schokoosterhasen – allerdings aus hochwertiger dunkler Schokolade. Deshalb sind sie bei meiner Familie nicht sonderlich beliebt. Also ein Grund, sie vor dem Ablaufdatum zu verkochen.
Dieses Rezept ist ein besonders einfaches, denn die Maßeinheit lautet Becher. In meinem Fall diente ein Joghurtbecher mit einem Inhalt von 200 ml zum Messen.

Mohn-Schoko-Schnitten mit Zitronenglasur

1 Backblech


2 Becher gemahlener Mohn
2 Becher Naturjoghurt
1,5 Becher brauner Rohrzucker
2 Becher Dinkelmehl
1 Becher Maiskeimöl
4 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Schokoosterhase oder 100 g dunkle Schokolade
2 Esslöffel brauner Rum
200 g Staubzucker
25 ml Zitronensaft
200 g Preiselbeermarmelade.


Eier trennen und die Eiklar mit etwas Salz steif schlagen. 
Eidotter mit Zucker 5 Minuten schaumig schlagen. Mohn, Joghurt, Mehl und Öl hinzufügen, gut vermengen. Schokolade mit etwas Maiskeimöl auf kleiner Hitze schmelzen und ebenfalls einrühren.
Vanillezucker, Backpulver und Rum untermengen. Den Eischnee vorsichtig unterheben, die Masse auf einem tiefen mit Backpapier ausgelegten Backblech auftragen und 35 Minuten bei 175 Grad mit Umluft backen.
Auskühlen lassen und mit der Marmelade bestreichen.
Staubzucker in eine Schüssel sieben und mit Zitronensaft zu einer Glasur verrühren. Diese gleichmäßig auf dem Mohnkuchen verteilen.


Eingelegter Frischkäse aus griechischem Joghurt

Frischkäse aus griechischem Joghurt

Vorgestern hat mein Experiment begonnen, Frischkäse aus griechischem Joghurt herzustellen.
Die Idee kam mir, weil es bei Zorra, 1x umrühren bitte aka Kochtopf wieder einmal einen sehr interessanten Kochevent gibt, bei dem man griechisches Joghurt verarbeiten soll. Ich habe meinen Urlaub dazu genützt, diesbezüglich ein Rezept zu gestalten.
Frischkäse ist für meine besonderen Bedürfnisse natürlich ausgesprochen ideal, cremig und weich. (mehr …)