Mai 2015 archive

Frid*Ex Dinner im Sheraton, 16 Gerichte Cross Over

Letzten Freitag folgte ich gemeinsam mit meinen Salt and the City– Kolleginnen Caro und Sonja einer wunderbaren Einladung ins Resaturant Mirabell im Hotel Sheraton.
Frid*Ex lautet seit geraumer Zeit die Devise jeden Freitag Abend ab 18 Uhr. Frid*Ex? Ja, ich habe mich auch gefragt, was da wohl auf uns zukommen würde.

Friday Experience, ein Freitags Erlebnis zum Wochenausklang stand also am Programm. Ein Abend der besonderen Art, denn nach einem wunderbaren Aperitif in der Bar und ein paar Aufmerksamkeiten des Hauses ging es zu einem außergewöhnlichen Dinner mit sagenhaften 16 Gängen, bestehend aus 5 Vorspeisen, 2 Suppen, 5 hauptspeisen und 4 Desserts. Die Gerichte werden auf der Karte nur mit drei Stichworten erklärt, etwa Stör/Stör/Kaviar, aber niemand weiß, welche Speise tatsächlich serviert wird.

Es entpuppte sich in diesem Fall als Mousse und Gelee vom Stör mit Lachskaviar. Die Reihenfolge und die Anzahl der Gänge bleiben dem Gast überlassen. Bestellt wird mittels Post Its, auf die man einfach die Nummer des gewünschten Gerichtes schreibt.

Allzu viel möchte ich nicht verraten, aber Spargelconsommé mit Kerbelklößchen und Semitomaten, getarnt als Spargel/Kerbel/Tomate, oder Buttermilch/Erdbeer/Nuss, die sich als Buttermilchmousse, Erdbeersalat und Nusscrumble herausstellten, schmeckten vorzüglich.

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Chia und warum das nichts wird mit uns beiden

Chia

Chia-Samen-Rezepte in unzähligen Varianten überschwemmen seit Monaten meine sämtlichen Social Media Kanäle. Man hat beinahe das Gefühl, dass sich Foodblogger vorwiegend mit dem Superfood in Form des Chia-Samen ernähren. Chia als Pudding oder im Müsli, Chia in der Schnitzelpanade oder in der Gemüsesuppe. Überall wird der Samen der mexikanische Salbeipflanze als Allheilmittel angepriesen. (mehr …)

Buttermilch-Mousse mit Beerenpüree

Buttermilchmousse mit Beeren

Endlich wirft der Frühsommer seine ersten Schatten. Gestern gab es sogar schon über 25 Grad. Das ist ein Zeichen um kühlende Nachspeisen zu servieren.
Ich liebe Buttermilch in allen Variationen und somit lag es auf der Hand ein Mousse zu rühren.
Das passt sehr gut, denn seit Wochen schlage ich mich wieder mit massiven Zahnproblemen herum. Das bedeutet, dass ich vermehrt auf weiche Kost zurückgreifen muss.
Das Besondere an diesem Mousse ist der fein säuerliche Geschmack der Zitrone und Rosmarin und Melisse verleihen eine leichte Würze.
Kombiniert mit einem Püree aus frischen Beeren kann man bis auf wenig Vanillezucker gänzlich auf Zucker verzichten.

Buttermilch-Mousse mit Beerenpüree

2 Portionen

250 ml Buttermilch
Saft einer Zitrone
1 Rosmarinzweig
1 Melissenzweig
250 ml Schlagobers
1 Packerl Agar Agar
1 Teelöffel Bourbon Vanillezucker
250 g frische Beeren

Zitronensaft mit etwas Wasser aufkochen, Rosmarin und Melisse hinzufügen, Agar Agar einstreuen und  2 Minuten bei mittlerer Hitze verrühren. Buttermilch einrühren und im Kühlschrank 15 Minuten abkühlen lassen. Die Milch sollte leicht stocken. Kräuter entfernen und das geschlagene Obers mit dem Vanillezucker unterheben. In eine Form oder Gläser  füllen und mindestens vier Stunden kühl stellen.
Beeren fein pürieren.
Das Mousse ausstechen oder im Glas mit den pürierten Beeren servieren.



Das Glas und der Teller wurden mir freundlicherweise von COOLIMA zur Verfügung gestellt.