Kartoffelsuppe mit Eierschwammerl

Pfifferlinge Kartoffelsuppe
Eierschwammerl, so heißen Pfifferlinge hier in Österreich. Ich vermute, die Bezeichnung rührt von der eigelben Farbe der Pilze her. Erntezeit in unseren Breitengraden ist von Juli bis September. Und in Jahren wie heuer, in denen es mehr Regen als Sonnenschein gibt, findet man auch besonders viele von diesen kleinen Köstlichkeiten. Ich muss gestehen, dass ich selber schon seit ewigen Zeiten nicht mehr auf Schwammerlsuche war. Früher, als wir einen Zweitwohnsitz in Tirol hatten und der Wald dort vor der Haustüre lag, da ging es mit den Kindern oft hinaus zu unseren Spezialplätzen, um das Abendessen selbst zu ernten. Meist landeten auch noch Steinpilze in den Körben.
Es gibt unzählige Möglichkeiten Pfifferlinge zu verarbeiten. Für mich kommen sie leider im Ganzen nicht mehr in Frage, deshalb verarbeite ich sie gerne zu Suppen. In dieser Variante landen sie gemeinsam mit Kartoffel im Suppenteller. Auch hier möchte ich erwähnen, dass ich Suppen gerne eher breiig esse, weil sie so besser zu schlucken sind. Für Normalesser kann man natürlich mehr Flüssigkeit zugeben.
Eierschwammerl Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe mit Eierschwammerl

4 Portionen
100 g frische Eierschwammerl (Pfifferlinge)
200 g mehlige Kartoffel
1 kleine weiße Zwiebel
Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe
Thymian
Oregano
Majoran
Salz
Eierschwammerl gut putzen und grob hacken. Zwiebel grob würfeln und in Olivenöl andünsten. Schwammerl hinzufügen und kurz durchrösten. Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Mit Wasser bedecken und weich kochen. Wasser abseihen und die Pilz-Zwiebelmischung hinzufügen. Mit Gemüsebrühe einige Minuten köcheln lassen. Kräuter hacken und einrühren. Die Suppe mit einem Mixstab fein pürieren und mit Salz abschmecken.

Kräuterfrisches Kulinarium, Sandra Longinotti; eine Rezension

Cover Kräuterfrisches Kulinarium
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Sauerrahm Mousse mit Kräutern

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