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Warum ich so gerne auf Bloggertreffen gehe; Food Blog Days in München

Blogger haben auch ein reales Leben jenseits des Internets, deshalb freue ich mich immer sehr, wenn in erreichbarer Nähe Treffen stattfinden, die oft ganz unterschiedlicher Natur sind. Angefangen von lokalen Stammtischen, an dem oft Menschen mit sehr unterschiedlichen Themen an einem Tisch zusammensitzen. Über Bloggercamps wie wir es hier in Salzburg vor einigen Wochen mit Salt and the City veranstaltet haben oder professionell organisierten Veranstaltungen, wie den Food Blog Days, die derzeit durch Deutschland touren. (mehr …)

Ein schnelles Zitronenhuhn für die Salzburger Medienfrauen

Anfang Juni war es soweit. Die Salzburger Medienfrauen haben sich von einigen Salzburger BloggerInnen bekochen lassen und nebenbei ein wenig Einblick in das Thema Foodblog erhalten. Der Montag Abend in der Miele Galerie in Wals war eine wunderbare Gelegenheit um sich untereinander zu vernetzen.
Schon Wochen vorher haben wir BloggerInnen einen kleinen Schlachtplan ausgeheckt, wie wir den Mediendamen unsere Arbeit am besten präsentieren könnten. Es geht ja nicht nur um das Thema Kochen alleine , sondern auch das ganze Drumherum. Wie entsteht ein Rezept, wie wird das fertige Gericht passend für Fotos präsentiert und welchen Artikel stellt man dazu am Blog ein. Ferner wollten wir auch die gesamte Arbeit auf den Social Media Kanälen zeigen. Dazu haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Kochen, fotografieren und schreiben und zu guter Letzt, verteilen.
Es war geplant, dass möglichst alle Vorgänge sehr realitätsbezogen stattfinden, mit der Ausnahme, dass wir für eine größere Anzahl von vorwiegend Damen kochen würden. Wir hatten diesbezüglich schon Erfahrungen, weil wir unsere Non-Food-Bloggerkollegen zu Weihnachten bekocht hatten und unsere Zusammenarbeit sehr gut funktionierte.
Ich war für eine der Vorspeisen zuständig. Dafür wählte ich das bewährte Saiblingstatar und als Hauptgang entschied ich mich für ein schmackhaftes Zitronenhuhn, das man sehr gut für eine große Gästeschar vorbereiten kann. Meine Kollegin Conny rührte mit massivem Körpereinsatz ihr wunderbares Risotto als Beilage.
Üblicherweise sollte man Zitronenhuhn schon am Vortag marinieren, hält man sich an die Standardrezepte, dann verwendet man  alle Hühnerteile. Ich wollte ursprünglich, dass die Damen, so fern sie willig gewesen wären , ein wenig zur Hand gehen hätten sollen. Ich habe mich aber dann vor Ort entschlossen, die Hühnerfilets bratfertig vorzubereiten. Die Nachfrage nach dem sehr einfachen Rezept war an diesem Abend sehr groß, so dass ich es gerne hier niederschreibe, auch wenn es von barrierefrei sehr weit entfernt ist, aber auch ich koche im Alltag ja auch nicht immer nur für meine eigenen Bedürfnisse.

Zitronenhuhn

Schnelles Zitronenhuhn

4 Portionen

4 Hühnerfilets mit Haut
8 Salbeiblätter
4 Biozitronen
1 halber Bund Petersil
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Die Haut von den Filets vorsichtig abheben und jeweils zwei Salbeiblätter auflegen und die Haut wieder glattstreichen. Filets in eine Bratform einlegen. Zitronen auspressen.Saft mit etwas Olivenöl verrühren und über die Filets gießen. Die Zitronenhälften dazu legen. Salzen und pfeffern. Wenn möglich einige Stunden ziehen lassen.
Filets aus der Form nehmen, Flüssigkeit etwas abtropfen lassen und rundherum kurz anbraten. anschließenden wieder in die Bratform legen und mit Zitronensaft einpinseln. Bei 200 Grad mit Grillfunktion für 15 Minuten in das Rohr geben. Petersilblätter darüberstreuen und nochmals bei 90 Grad Umluft mindestens je nach Filetgröße 30 Minuten weitergaren lassen. Zwischendurch mehrmals mit dem Bratensaft aufgießen.
Als Beilage eignen sich neben Risotto auch sehr gut Ratatouille oder Bratkartoffel, ebenso ein einfacher gemischter Salat.

Am Herd standen an diesem Abend Kathie, Eva, Anita, Conny und Michaela. Unser Kollegin Sonja musste leider an diesem Abend krankheitsbedingst das Bett hüten. Die Fotoecke betreuten Caro und Sabina bei denen ich mich für das Fotomaterial bedanke. Die Gastrosophen unterstützen uns mit alten Rezepten und Foodstyling. Eva sorgte für eine reibungslose Wiedergabe auf Instagram.
Herzlich bedanken möchte ich mich bei Frau Maria die mir die wunderbaren Kochgeräte näher brachte.


 

SATC15, ein Rückblick auf neun Monate intensive Arbeit und ein wunderbares Ergebnis

SATC? Das wird sich jetzt so manche Leserin und Leser fragen. Salt and the City, das erste Camp für Food- und Lifestyleblogger, das in Salzburg stattfand, ist Ende Mai über die Bühne gegangen und ich durfte ein Teil des Organisationsteams sein. Entstanden ist die Idee zu dieser Veranstaltung auf einem unserer Salzburger Bloggerstammtische im vorigen Sommer. Im September gab es dann konkrete Ideen und binnen kurzer Zeit war ein Verein gegründet, dessen Hauptanliegen die Förderung der Salzburger Bloggerkultur ist. Anfangs befanden sich im Team sechs Bloggerinnen, ja wir hatten keine ordentliche Männequote, auch heute nicht. Im Laufe der Monate sind zwei der Kolleginnen ausgeschieden und eine neue hinzugekommen. (mehr …)

Saiblingstatar für die Blogger-Weihnacht

saiblingstartar

Seit gut einem Jahr treffen sich  zahlreiche Salzburger Blogger aus allen möglichen Interessensgebieten zu einem regelmäßigen Stammtisch. Dort wird gequatscht,genetzwerkt, gegessen und getrunken. So mancher neue Kontakt wird geknüpft, privat und auch geschäftlich. Deshalb lag es auf der Hand, dass ein paar der Foodbloggerinnen den Rest der Runde bekochen und bewirten.

Foodies bekochen KollegInnen

Der Showroom im Salzburger Andräviertel diente uns an diesem Abend als Lokalität. Gekocht wurde größtenteils zu Hause und dann in unzähligen Kisten angeliefert. Eine Kollegin stellte ihre Weine zur Verfügung, unser reisender Gerhard trug den *Knecht Ruprecht* vor, Touristikspezialist Rainer brachte uns sein Hobby Whisky näher und der Abend verging viel zu schnell.
Meine Beiträge für dieses wunderbare Fest waren ein Honigkaree vom Mangalitza, das beinahe mein Backrohr sprengte, Serviettenknödel und lauwarmer Krautsalat.
Zum Fischteller habe ich ein Tatar vom heimischen Saibling beigetragen.

Saiblingstartar im Glas

Saiblingstatar

6 Portionen

500 g geputzes Filet vom Biosaibling
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel Olivenöl
3 Esslöffel Dijonsenf
1 Jungzwiebel
1 kleiner Bund Dill
Meersalz
weißer Pfeffer

Saiblingsfilet auf Gräten überprüfen und mit einem scharfen Messer in kleine Würfel schneiden.Olivenöl,Zitronensaft und Senf verrühren und unter die Fischmasse mischen.
Jungzwiebel sehr fein würfeln und ebenfalls hinzufügen. Mit Salz und pfeffer abschmecken. Die Hälfte des Dill hacken. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen und dann den fein gehackten Dill einrühren. In kleine Gläser füllen und mit jeweils einem Dillzweig garnieren. Wahlweisen kann man auch Kresse zur Deko verwenden.

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Foodbloggercamp in Berlin #fbcb14

Ich war dann mal in Berlin.

Es liegen ein paar ziemlich ereignisreiche Tage hinter mir. 
Vor knapp zwei Wochen hat meine vierteljährliche Tumornachsorgekontrolle aus heiterem Himmel einen Rezidivverdacht auf den Plan gebracht. Ich möchte mich mit dem Thema gar nicht lange aufhalten. Innerhalb einer Woche wurde ich durch sämtliche  Nachkontrollen geschickt, und bei allen weiteren Untersuchungen wurde nichts auffälliges, bösartiges gefunden. Am Donnerstag Morgen kam dann noch der erlösende Anruf aus der Klinik, dass auch die Biopsie nichts angezeigt hatte. (mehr …)

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