Archive of ‘Hauptspeise’ category

Ein schnelles Zitronenhuhn für die Salzburger Medienfrauen

Anfang Juni war es soweit. Die Salzburger Medienfrauen haben sich von einigen Salzburger BloggerInnen bekochen lassen und nebenbei ein wenig Einblick in das Thema Foodblog erhalten. Der Montag Abend in der Miele Galerie in Wals war eine wunderbare Gelegenheit um sich untereinander zu vernetzen.
Schon Wochen vorher haben wir BloggerInnen einen kleinen Schlachtplan ausgeheckt, wie wir den Mediendamen unsere Arbeit am besten präsentieren könnten. Es geht ja nicht nur um das Thema Kochen alleine , sondern auch das ganze Drumherum. Wie entsteht ein Rezept, wie wird das fertige Gericht passend für Fotos präsentiert und welchen Artikel stellt man dazu am Blog ein. Ferner wollten wir auch die gesamte Arbeit auf den Social Media Kanälen zeigen. Dazu haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Kochen, fotografieren und schreiben und zu guter Letzt, verteilen.
Es war geplant, dass möglichst alle Vorgänge sehr realitätsbezogen stattfinden, mit der Ausnahme, dass wir für eine größere Anzahl von vorwiegend Damen kochen würden. Wir hatten diesbezüglich schon Erfahrungen, weil wir unsere Non-Food-Bloggerkollegen zu Weihnachten bekocht hatten und unsere Zusammenarbeit sehr gut funktionierte.
Ich war für eine der Vorspeisen zuständig. Dafür wählte ich das bewährte Saiblingstatar und als Hauptgang entschied ich mich für ein schmackhaftes Zitronenhuhn, das man sehr gut für eine große Gästeschar vorbereiten kann. Meine Kollegin Conny rührte mit massivem Körpereinsatz ihr wunderbares Risotto als Beilage.
Üblicherweise sollte man Zitronenhuhn schon am Vortag marinieren, hält man sich an die Standardrezepte, dann verwendet man  alle Hühnerteile. Ich wollte ursprünglich, dass die Damen, so fern sie willig gewesen wären , ein wenig zur Hand gehen hätten sollen. Ich habe mich aber dann vor Ort entschlossen, die Hühnerfilets bratfertig vorzubereiten. Die Nachfrage nach dem sehr einfachen Rezept war an diesem Abend sehr groß, so dass ich es gerne hier niederschreibe, auch wenn es von barrierefrei sehr weit entfernt ist, aber auch ich koche im Alltag ja auch nicht immer nur für meine eigenen Bedürfnisse.

Zitronenhuhn

Schnelles Zitronenhuhn

4 Portionen

4 Hühnerfilets mit Haut
8 Salbeiblätter
4 Biozitronen
1 halber Bund Petersil
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Die Haut von den Filets vorsichtig abheben und jeweils zwei Salbeiblätter auflegen und die Haut wieder glattstreichen. Filets in eine Bratform einlegen. Zitronen auspressen.Saft mit etwas Olivenöl verrühren und über die Filets gießen. Die Zitronenhälften dazu legen. Salzen und pfeffern. Wenn möglich einige Stunden ziehen lassen.
Filets aus der Form nehmen, Flüssigkeit etwas abtropfen lassen und rundherum kurz anbraten. anschließenden wieder in die Bratform legen und mit Zitronensaft einpinseln. Bei 200 Grad mit Grillfunktion für 15 Minuten in das Rohr geben. Petersilblätter darüberstreuen und nochmals bei 90 Grad Umluft mindestens je nach Filetgröße 30 Minuten weitergaren lassen. Zwischendurch mehrmals mit dem Bratensaft aufgießen.
Als Beilage eignen sich neben Risotto auch sehr gut Ratatouille oder Bratkartoffel, ebenso ein einfacher gemischter Salat.

Am Herd standen an diesem Abend Kathie, Eva, Anita, Conny und Michaela. Unser Kollegin Sonja musste leider an diesem Abend krankheitsbedingst das Bett hüten. Die Fotoecke betreuten Caro und Sabina bei denen ich mich für das Fotomaterial bedanke. Die Gastrosophen unterstützen uns mit alten Rezepten und Foodstyling. Eva sorgte für eine reibungslose Wiedergabe auf Instagram.
Herzlich bedanken möchte ich mich bei Frau Maria die mir die wunderbaren Kochgeräte näher brachte.


 

Frid*Ex Dinner im Sheraton, 16 Gerichte Cross Over

Letzten Freitag folgte ich gemeinsam mit meinen Salt and the City– Kolleginnen Caro und Sonja einer wunderbaren Einladung ins Resaturant Mirabell im Hotel Sheraton.
Frid*Ex lautet seit geraumer Zeit die Devise jeden Freitag Abend ab 18 Uhr. Frid*Ex? Ja, ich habe mich auch gefragt, was da wohl auf uns zukommen würde.

Friday Experience, ein Freitags Erlebnis zum Wochenausklang stand also am Programm. Ein Abend der besonderen Art, denn nach einem wunderbaren Aperitif in der Bar und ein paar Aufmerksamkeiten des Hauses ging es zu einem außergewöhnlichen Dinner mit sagenhaften 16 Gängen, bestehend aus 5 Vorspeisen, 2 Suppen, 5 hauptspeisen und 4 Desserts. Die Gerichte werden auf der Karte nur mit drei Stichworten erklärt, etwa Stör/Stör/Kaviar, aber niemand weiß, welche Speise tatsächlich serviert wird.

Es entpuppte sich in diesem Fall als Mousse und Gelee vom Stör mit Lachskaviar. Die Reihenfolge und die Anzahl der Gänge bleiben dem Gast überlassen. Bestellt wird mittels Post Its, auf die man einfach die Nummer des gewünschten Gerichtes schreibt.

Allzu viel möchte ich nicht verraten, aber Spargelconsommé mit Kerbelklößchen und Semitomaten, getarnt als Spargel/Kerbel/Tomate, oder Buttermilch/Erdbeer/Nuss, die sich als Buttermilchmousse, Erdbeersalat und Nusscrumble herausstellten, schmeckten vorzüglich.

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Spargel Panna Cotta

Spargel Panna Cotta

Panna Cotta, gekochte Sahne, oder gekochtes Schlagobers , wie wir Österreicher sagen, kennt man eigentlich mehr in süßer Form. Vor einigen Tagen war ich mit meiner Mama eine Kleinigkeit essen und in diesem Salzburger Innenstadtlokal gab es eine wunderbare Panna Cotta vom weißen Spargel. (mehr …)

Pak Choi Pfanne

Pak choi Pfanne

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich am #Tierfreitag teilgenommen habe, dem wunderbaren Projekt von Katharina Seiser. Tierfrei oder vegan ist für mich nach wie vor eine sehr große Herausforderung, weil ich ohne Milchprodukte einfach nicht leben möchte. Fleisch findet sich auf meinem Speiseplan ohnedies leider sehr selten, aber ohne tierische Produkte kann ich mir meine Ernährung nicht vorstellen, ich strebe dies auch nicht an.
Mein heutiges Rezept soll auch eine Einstimmung für eine Challenge werden, die ich ab kommender Woche mit meinen Salzburger Blogger-Kolleginnen unter dem Namen #salzburgdetoxt starten werde. Mehr davon erzähle ich demnächst. Soweit will ich aber schon verraten, es geht natürlich um gesundes, leichtes Essen.
Mein heutiges Rezept fällt in die Kategorie *Was der Kühlschrank hergibt*.

Pak Choi Pfanne

2 Portionen

1 kleiner Kohlrabi
3 Blatt Spitzkohl
1 Jungzwiebel
2 Pak Choi
1 Esslöffel Pinienkerne
100 ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Saft einer Orange
Salz
1 halber Teelöffel Ras el hanout (marrokanische Gewürzmischung)

Gemüse putzen und klein schneiden.Kohlrabi, Zwiebel und Spitzkohl in Olivenöl kurz anbraten. Temperatur zurücknehmen und mit Gemüsebrühe köcheln lassen. Pak Choi hinzufügen und alles weich dünsten. Orangensaft darüber gießen, einmal aufkochen und mit Salz und Ras el hanout abschmecken. Pinienkerne fein hacken und darüberstreuen.

Pak Choi

 

Salzburger Weihnachtsessen, Bachlkoch aus dem Pinzgau

Bachlkoch

Als traditionelles Weihnachtsessen gilt in Salzburg eine klassische Rindsuppe mit Mettenwürstel. Diese Würstelsorte ist ungebrüht, besteht größtenteils aus Kalbfleisch und wird auch nur zu Weihnachten hergestellt. Man serviert sie in einer kräftigen Suppe mit Gemüse und feinen Nudeln.
Durch Zufall bin ich vor einigen Tagen im regionalen Fernsehen auf ein weiteres Salzburger Traditionsessen gestoßen. Das Bachlkoch. Bei meinen weiteren Recherchen habe ich herausgefunden, dass diese sehr einfache Speise auch heute noch im Pinzgau, dem größten Bezirk im Innergebirg, noch sehr häufig am 24. Dezember auf den Mittagstisch kommt. Dieses Gericht stammt noch aus Zeiten, in denen mit einfachen, regionalen Zutaten ein sättigendes Gericht gekocht wurde.
Woher der Name stammt, konnte ich übrigens nicht eindeutig herausfinden.
Was mir persönlich gut gefällt, das Bachlkoch entspricht genau meinen Essbedürfnissen, weich, geschmeidig und barrierefrei. Es eignet sich wunderbar auch unter dem Jahr als schnelle Süßspeise.

Bachlkoch

4 Portionen

1 l Milch
80 g Mehl
1 Prise Salz
4 Esslöffel Honig

Milch etwas salzen und erhitzen bis sie kocht. Mehl durch ein Sieb einstreuen und gut mit einem Schneebesen einrühren bis eine dickliche Creme entsteht. Einmal kurz aufkochen und vom Herd nehmen.
Honig mit Wasser erwärmen und über das Koch gießen.
Traditionell isst man die Speise gemeinsam aus der Pfanne.

 

 

Basilikumpolenta mit Gemüsesalsa, ein Rezept von Ewald Plachutta

Polenta mit Sugo

Herr Plachutta senior hat mir ein Rezept geschenkt. Wie es dazu kam,  möchte ich nun erzählen.
Vor geraumer Zeit hatte ich auf einer großen Veranstaltung in Salzburg die Gelegenheit mit einigen bekannten  österreichischen Haubenköchen ins Gespräch zu kommen. Mein Sprachfehler, der trotz vieler Operationen noch immer deutlich hörbar ist, ist eine gute Einleitung um auf meine spezielle Ernährungsart hinzuweisen. (mehr …)

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