Archive of ‘Kuchen’ category

Jägermeisterkuchen vom Fraunz

Da Fraunz (hochdeutsch, der Franz) ist eine fiktive Figur, die sich in Österreich größter Beliebtheit erfreut. Auf Facebook kann er über 135 000 Follower vorweisen und die sind sicher nicht gekauft. Seine Berühmtheit fußt sicher auf der Tatsache, dass da Fraunz in Mundart schreibt, die für Nicht-Österreicher teilweise vermutlich nicht verständlich ist. Und da Fraunz ist auch ein weiser Mensch und hilft mit seinen lockeren, aber tiefgründigen Sprüchen sicher in manchen  Situationen.  (mehr …)

Adventkuchen, wie aus misslungenen Mokka-Busserl doch noch etwas wurde

Adventkuchen

Mein heutiges Rezept fällt unter Küchenhoppalas die man sich nicht erklären kann.
Eigentlich hatte ich vor ganz schnell ein Backblech mit Mokka-Busserl zu zubereiten. Ich bin ja keine große Bäckerin, eigentlich liegt mir die Herstellung von Backwaren nicht sonderlich und trotzdem versuche ich mich in der Adventzeit an so manchen Kekserlvarianten.
Baiser möchte man meinen , da kann man nichts falsch machen. (mehr …)

Schokolade-Minze-Tiramisu


Der Herbst hat Einzug gehalten, eigentlich ist er schon seit Wochen hier. Vielleicht kann man doch noch mit ein paar Altweibersommertagen rechnen, nach diesen kühlen, verregneten Wochen. Ich muss dazu erwähnen, dass dieses feuchte Wetter sehr oft Narbenschmerzen verursacht, deshalb wäre mir ein Dauersommer mit milden Temperaturen am liebsten.
Jedenfalls sind die Kräuter auf der Terrasse zum abernten, auch die Minze, die ziemlich ausgetrieben hat und heuer wohl keine neuen Blätter mehr tragen wird. (mehr …)

Mohn-Schoko-Schnitten

Aus meinem Urlaub im Waldviertel habe ich einige Spezialitäten mitgebracht, darunter auch frisch gemahlenen Graumohn, der nur sehr kurz haltbar ist, und einige Dinkelprodukte. Dinkel verwende ich schon länger, aber dieses Mehl stammt von einem Bauernhof in Langschlag und wird noch liebevoll von Hand zubereitet und verpackt.
Außerdem befinden sich in meinem Vorratsschrank noch einige sündhaft teure Schokoosterhasen – allerdings aus hochwertiger dunkler Schokolade. Deshalb sind sie bei meiner Familie nicht sonderlich beliebt. Also ein Grund, sie vor dem Ablaufdatum zu verkochen.
Dieses Rezept ist ein besonders einfaches, denn die Maßeinheit lautet Becher. In meinem Fall diente ein Joghurtbecher mit einem Inhalt von 200 ml zum Messen.

Mohn-Schoko-Schnitten mit Zitronenglasur

1 Backblech


2 Becher gemahlener Mohn
2 Becher Naturjoghurt
1,5 Becher brauner Rohrzucker
2 Becher Dinkelmehl
1 Becher Maiskeimöl
4 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
1 Schokoosterhase oder 100 g dunkle Schokolade
2 Esslöffel brauner Rum
200 g Staubzucker
25 ml Zitronensaft
200 g Preiselbeermarmelade.


Eier trennen und die Eiklar mit etwas Salz steif schlagen. 
Eidotter mit Zucker 5 Minuten schaumig schlagen. Mohn, Joghurt, Mehl und Öl hinzufügen, gut vermengen. Schokolade mit etwas Maiskeimöl auf kleiner Hitze schmelzen und ebenfalls einrühren.
Vanillezucker, Backpulver und Rum untermengen. Den Eischnee vorsichtig unterheben, die Masse auf einem tiefen mit Backpapier ausgelegten Backblech auftragen und 35 Minuten bei 175 Grad mit Umluft backen.
Auskühlen lassen und mit der Marmelade bestreichen.
Staubzucker in eine Schüssel sieben und mit Zitronensaft zu einer Glasur verrühren. Diese gleichmäßig auf dem Mohnkuchen verteilen.


Birnen-Marzipan-Tarte

Tarte mit Birnen und Marzipan

Da verkünde ich allerorts, wie viel Wert ich auf Regionalität und saisonale Lebensmittel lege, und dann kugeln ausgerechnet in meiner Küche seit einigen Tagen Birnen herum, von denen ich annehme, dass sie trotz des wunderbaren Wetters der vergangenen Tage nicht aus der näheren Umgebung stammen. Nachdem trotz mehrerer Aufforderungen die Käuferin derselben, nämlich meine jüngere Tochter, sie nicht gegessen hat, habe ich sie nun zu einer Tarte verarbeitet.

Rezept aus den 30er Jahren

Das Rezept ist eine Anlehnung an eine alte Backanleitung aus einem Kochbuch meiner seligen Omi, in dem ich gerne schmökere. Es stammt aus den 30ern des vergangenen Jahrhunderts, und irgendwann werde ich es hier vorstellen, auch wenn es vermutlich nicht mehr im Handel ist.
Das Besondere an dieser Tarte ist die Marzipanfülle. Marzipan kann man auch selbst herstellen, aber in diesem Falle hatte ich noch eine Rolle im Vorratsschrank.

Tarte mit Marzipan und Birne

Birnen-Marzipan-Tarte

Tarteform mit 24 cm Durchmesser

Teig:
100 g zimmerwarme Butter
50 g Backzucker
1 Eigelb
150 g Mehl
2 Esslöffel kaltes Wasser

Fülle:
200 g Marzipan
75 g Backzucker
75 g zimmerwarme Butter
1 Ei
1 Eiweiß
75 g geriebene Mandeln
2 Esslöffel Speisestärke
1 Esslöffel Rum

2 Birnen
Saft einer Zitrone
4 Esslöffel Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Für den Teig Butter und Zucker gut verkneten, Eigelb einrühren und das Mehl sowie 2 Esslöffel kaltes Wasser hinzufügen. Eine Teigkugel formen, in Haushaltsfolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Marzipan grob hacken, mit Zucker und Butterwürfeln sehr cremig rühren. Ei und Eiweiß einarbeiten. Geriebene Mandeln, Speisestärke und Rum ebenfalls hinzufügen und vermischen.
Birnen schälen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln
Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in eine gebutterte Tarteform legen, Rand hochziehen und den Boden mehrmals einstechen. Marzipanmasse einfüllen und darauf die Birnenspalten legen.
Bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen.
Marillenmarmelade erwärmen und die Birnenspalten damit bestreichen.

Supersüße Schokoschnitten

Eigentlich wollte ich mein heutiges Rezept geile Schnitten benennen, denn die Bezeichnung würde genau passen, aber ich habe dann doch Abstand genommen. Eine köstliche, geschmeidige Nachspeise besonders auch für das Silvesterbuffet. (mehr …)

Schoko-Mandel-Ecken

Zeit für die ersten vorweihnachtlichen Bäckereien.
Ich bin keine begnadete Keksbäckerin, aber diese süßen Würfel schätze auch ich sehr, man kann sie übrigens das ganze Jahr über servieren. (mehr …)

Quitten-Mandel-Kuchen

Quitten haben sich in den letzten Jahren wieder als Herbstobst etabliert, zumeist werden sie zu Marmelade, Gelee und Mus verarbeitet. Quitten halten sich getrennt gelagert von anderem Obst bis zu zwei Monate und geben einen wunderbaren Duft ab.
Es ist wichtig, dass vor der Verarbeitung der Pelz von der Schale entfernt wird, das gelingt am besten mit einem groben Tuch. (mehr …)

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