Archive of ‘Nachspeise’ category

Auswärts essen als Veganer; Interview mit Kathie

Heidelbeer-Bananen-Eis4

Ich gehe leidenschaftlich gerne auswärts essen und kann ein Lied davon singen, wie schwierig das manchmal mit meinen Einschränkungen ist. Deshalb ist es inzwischen meine Mission darauf aufmerksam zu machen, wie kompliziert es für Menschen mit Dysphagie oft in Restaurants und Gasthäusern ist, etwas Passendes zu finden. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie es Menschen mit anderen Besonderheiten in der Öffentlichkeit, sei es Gastronomie oder bei Einladungen, ergeht. (mehr …)

Kürbiskernölkuchen

Kürbiskernölkuchen

Es ist schon ein Jahr her, dass ich von einer netten Bloggerkollegin aus dem Burgenland um Aushilfstätigkeiten auf ihrem Blog gebeten wurde. Ja, wir Blogger sind ja umgängliche Menschen und helfen gerne aus. (mehr …)

Flaumige Schokoküchlein zu Epifania

Schkokoküchlein

Das neue Jahr ist nun schon wieder 6 Tage alt und hier in Österreich ist wie in manch anderen Teilen in Europa ein Feiertag. Ich erinnere mich gerne an meine Zeit in Italien vor vielen Jahren, denn dort kommt in der Nacht von fünften auf sechsten Jänner La Befana, eine weiße Hexe, die braven Kindern und oft auch Erwachsenen Geschenke bringt. (mehr …)

Marillen-Marzipan-Tarte

Marillen Marzipan Tarte

Diese wunderbare süße Tarte ist natürlich überhaupt nicht für meine momentanen Esseinschränkungen geeignet. Ich kann maximal die feine Marzipanmasse zwischen den Marillen herauslöffeln.
Aber ich koche ja nicht nur für mich alleine, sondern sehr oft auch für größere Runden. So wie heute. Da kommen meine Kolleginnen Sonja, Caro, Sabina, Minnie, die Fräulein Floras und Adi zu Besuch. Es wird gegrillt, gegessen, getrunken, gefeiert und ein wenig auf unseren Event zurückgeschaut und wohl auch ein Blick auf SATC16 geworfen. (mehr …)

Erdbeer-Sauerrahm-Dessert mit Basilikumaroma

Erdbeer Sauerrahm Dessert

Endlich ist der Sommer da. Seit Tagen sind wir von wunderschönem, sehr warmen Wetter umgeben.
Das steigert sich die Lust auf kühle, erfischende Speisen. Heimische Erdbeeren werden bereits überall angeboten. Für meine Essbedürfnisse eignet sich da natürlich sehr gut ein Erdbeer-Smoothie. Mangels Sauer- oder Buttermilch, habe ich die letzten Tage Erdbeeren mit Sauerrahm vermischt und mit frischem Basilikum von der Terrasse aromatisiert. Der leicht herbe Geschmack überzeugt an heißen Tagen besonders.
Mit Agar Agar wird die Mischung etwas kompakter und ist somit auch einfacher zu schlucken.
Ein simples Rezept, lediglich die Kühlung benötigt einige Zeit.

Erdbeer-Sauerrahm-Dessert

2 Portionen

250 ml Sauerrahm
250 g Erdbeeren
1 Teelöffel Maiwipferlhonig
1 halbes Päckchen Agar Agar ( 5 g )
5 Basilikumblätter
Saft einer halben Zitrone

Erdbeeren putzen und mit den Basilikumblättern im Blender fein pürieren. Sauerrahm hinzufügen und gut verrühren. Zitronensaft mit Wasser auffüllen bis 100 ml Flüssigkeit entstehen. Agar Agar darin aufkochen und 2 Minuten verrühren. Unter die kalte Sauerrahmmasse rühren und zügig in Formen füllen. Vier Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Sauerrahm Erdbeerdessert

Der Glasteller wurde mir freundlicherweise von Westwing zur Verfügung gestellt.

Buttermilch-Mousse mit Beerenpüree

Buttermilchmousse mit Beeren

Endlich wirft der Frühsommer seine ersten Schatten. Gestern gab es sogar schon über 25 Grad. Das ist ein Zeichen um kühlende Nachspeisen zu servieren.
Ich liebe Buttermilch in allen Variationen und somit lag es auf der Hand ein Mousse zu rühren.
Das passt sehr gut, denn seit Wochen schlage ich mich wieder mit massiven Zahnproblemen herum. Das bedeutet, dass ich vermehrt auf weiche Kost zurückgreifen muss.
Das Besondere an diesem Mousse ist der fein säuerliche Geschmack der Zitrone und Rosmarin und Melisse verleihen eine leichte Würze.
Kombiniert mit einem Püree aus frischen Beeren kann man bis auf wenig Vanillezucker gänzlich auf Zucker verzichten.

Buttermilch-Mousse mit Beerenpüree

2 Portionen

250 ml Buttermilch
Saft einer Zitrone
1 Rosmarinzweig
1 Melissenzweig
250 ml Schlagobers
1 Packerl Agar Agar
1 Teelöffel Bourbon Vanillezucker
250 g frische Beeren

Zitronensaft mit etwas Wasser aufkochen, Rosmarin und Melisse hinzufügen, Agar Agar einstreuen und  2 Minuten bei mittlerer Hitze verrühren. Buttermilch einrühren und im Kühlschrank 15 Minuten abkühlen lassen. Die Milch sollte leicht stocken. Kräuter entfernen und das geschlagene Obers mit dem Vanillezucker unterheben. In eine Form oder Gläser  füllen und mindestens vier Stunden kühl stellen.
Beeren fein pürieren.
Das Mousse ausstechen oder im Glas mit den pürierten Beeren servieren.



Das Glas und der Teller wurden mir freundlicherweise von COOLIMA zur Verfügung gestellt.

Trüffel-Kastenkuchen

Vermutlich bin ich weltweit die einzige Foodbloggerin, die keine ordentliche runde Tortenform besitzt. Warum auch, ich backe nie Torten und esse auch fast keine. Vielleicht zwei oder dreimal im Jahr und dann auswärts. Auch meine Familie bevorzugt Kuchen vom Blech oder aus der Kastenform. Eigentlich gibt es bei uns zu Hause äußerst selten Kuchen. (mehr …)

Trumer Privatbrauerei, Bier ist ziemlich weiblich und ein Rezept für Bieramisu im Glas

Wer glaubt Bier brauen wäre eine Männerdomäne, der weiß vermutlich nicht, dass brauen ursprünglich den Frauen vorbehalten war. Bierherstellung gehörte zu den gängigen Hausarbeiten, genau so wie kochen oder backen. Im Mittelalter war ein Braukessel sogar ein Teil der Mitgift.
Bier ist auch noch aus einem weitern Grund sehr weiblich. Einer der Bestandteile neben Gerste, Malz und Wasser ist Hopfen, und davon werden nur die weiblichen Dolden verwendet. Interessanterweise beschreibt Hildegard von Bingen als Erste Hopfen im Zusammenhang mit Bier. Hopfen enthält auch eine relativ große Menge an den Phyto-Östrogenen. Auch das Reinheitsgebot ist Frauen zu verdanken.



Dies sind nur einige Informationen, die ich gemeinsam mit meinen zwei Kolleginnen Sonja und Caro bei einer ganz privaten Führung durch die Trumer Privatbrauerei in Obertrum erfahren durfte. Geleitet wurden wir von der sehr charmanten Diplom Bier-Sommelière Johanna Panholzer , die uns mit einem unglaublichen Wissen über Bier und dem Rundherum begeisterte.


Diese Brauerei steht schon seit vielen Generationen in Privatbesitz der Familie Sigl und hat sich ganz dem slow brewing verschrieben. Trumer erzeugt vorwiegend für die ausgewählte Gastronomie und liefert weltweit. Die Gärung findet im 2006 eröffneten neuen Gärhaus offen statt, was eine besondere Qualität garantiert. Im Salzburger Raum ist Trumer besonders für das Pils bekannt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an weiteren erstklassigen Spezialsorten, dazu zählt auch das leichte Hopfenspiel, das gerne vom weiblichen Geschlecht getrunken wird. 


Eine weitere Besonderheit der Trumer  Privatbrauerei sind die wunderbaren Bierstangen. Das sind formschöne schlanke Biergläser.
Bei einem sehr ausführlichen Gespräch konnte ich der grandiosen Frau Johanna ein paar Tipps für ein Bieramsu entlocken. Für mich war wichtig ein Gericht mit Bier zu finden, in dem der Alkoholgehalt kaum bis gar nicht mehr vorhanden ist.



Bieramisu nach Johanna Panholzer

8 Gläser

250 g Mascarpone
2 Eier
40 ml Bockbier
60 g Staubzucker

100 ml Grapefruitsaft
150 ml Bockbier
2 Esslöffel Gerstenmalz (Reformhaus)
150 g Löffelbiskuit
Kakaopulver



Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit dem Staubzucker über einem Wasserbad cremig schlagen und das Bier langsam einfließen lassen. Weiter gut verschlagen und anschließend unter den Mascarpone rühren. Eischnee vorsichtig unterheben. Kühl stellen.
Grapefruitsaft und Bier aufkochen und das Gerstenmalz einrühren, etwas einkochen lassen.
Biskotten hacken und mit dem Biersud verrühren. Masse auf  8 Gläser aufteilen und mit Mascarpone-Creme auffüllen. Mit Kakaopulver bestreuen.




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