Archive of ‘Nachspeise’ category

Buttermilch-Mousse mit Beerenpüree

Buttermilchmousse mit Beeren

Endlich wirft der Frühsommer seine ersten Schatten. Gestern gab es sogar schon über 25 Grad. Das ist ein Zeichen um kühlende Nachspeisen zu servieren.
Ich liebe Buttermilch in allen Variationen und somit lag es auf der Hand ein Mousse zu rühren.
Das passt sehr gut, denn seit Wochen schlage ich mich wieder mit massiven Zahnproblemen herum. Das bedeutet, dass ich vermehrt auf weiche Kost zurückgreifen muss.
Das Besondere an diesem Mousse ist der fein säuerliche Geschmack der Zitrone und Rosmarin und Melisse verleihen eine leichte Würze.
Kombiniert mit einem Püree aus frischen Beeren kann man bis auf wenig Vanillezucker gänzlich auf Zucker verzichten.

Buttermilch-Mousse mit Beerenpüree

2 Portionen

250 ml Buttermilch
Saft einer Zitrone
1 Rosmarinzweig
1 Melissenzweig
250 ml Schlagobers
1 Packerl Agar Agar
1 Teelöffel Bourbon Vanillezucker
250 g frische Beeren

Zitronensaft mit etwas Wasser aufkochen, Rosmarin und Melisse hinzufügen, Agar Agar einstreuen und  2 Minuten bei mittlerer Hitze verrühren. Buttermilch einrühren und im Kühlschrank 15 Minuten abkühlen lassen. Die Milch sollte leicht stocken. Kräuter entfernen und das geschlagene Obers mit dem Vanillezucker unterheben. In eine Form oder Gläser  füllen und mindestens vier Stunden kühl stellen.
Beeren fein pürieren.
Das Mousse ausstechen oder im Glas mit den pürierten Beeren servieren.

Trüffel-Kastenkuchen

Vermutlich bin ich weltweit die einzige Foodbloggerin, die keine ordentliche runde Tortenform besitzt. Warum auch, ich backe nie Torten und esse auch fast keine. Vielleicht zwei oder dreimal im Jahr und dann auswärts. Auch meine Familie bevorzugt Kuchen vom Blech oder aus der Kastenform. Eigentlich gibt es bei uns zu Hause äußerst selten Kuchen. (mehr …)

Trumer Privatbrauerei, Bier ist ziemlich weiblich und ein Rezept für Bieramisu im Glas

Wer glaubt Bier brauen wäre eine Männerdomäne, der weiß vermutlich nicht, dass brauen ursprünglich den Frauen vorbehalten war. Bierherstellung gehörte zu den gängigen Hausarbeiten, genau so wie kochen oder backen. Im Mittelalter war ein Braukessel sogar ein Teil der Mitgift.
Bier ist auch noch aus einem weitern Grund sehr weiblich. Einer der Bestandteile neben Gerste, Malz und Wasser ist Hopfen, und davon werden nur die weiblichen Dolden verwendet. Interessanterweise beschreibt Hildegard von Bingen als Erste Hopfen im Zusammenhang mit Bier. Hopfen enthält auch eine relativ große Menge an den Phyto-Östrogenen. Auch das Reinheitsgebot ist Frauen zu verdanken.



Dies sind nur einige Informationen, die ich gemeinsam mit meinen zwei Kolleginnen Sonja und Caro bei einer ganz privaten Führung durch die Trumer Privatbrauerei in Obertrum erfahren durfte. Geleitet wurden wir von der sehr charmanten Diplom Bier-Sommelière Johanna Panholzer , die uns mit einem unglaublichen Wissen über Bier und dem Rundherum begeisterte.


Diese Brauerei steht schon seit vielen Generationen in Privatbesitz der Familie Sigl und hat sich ganz dem slow brewing verschrieben. Trumer erzeugt vorwiegend für die ausgewählte Gastronomie und liefert weltweit. Die Gärung findet im 2006 eröffneten neuen Gärhaus offen statt, was eine besondere Qualität garantiert. Im Salzburger Raum ist Trumer besonders für das Pils bekannt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an weiteren erstklassigen Spezialsorten, dazu zählt auch das leichte Hopfenspiel, das gerne vom weiblichen Geschlecht getrunken wird. 


Eine weitere Besonderheit der Trumer  Privatbrauerei sind die wunderbaren Bierstangen. Das sind formschöne schlanke Biergläser.
Bei einem sehr ausführlichen Gespräch konnte ich der grandiosen Frau Johanna ein paar Tipps für ein Bieramsu entlocken. Für mich war wichtig ein Gericht mit Bier zu finden, in dem der Alkoholgehalt kaum bis gar nicht mehr vorhanden ist.



Bieramisu nach Johanna Panholzer

8 Gläser

250 g Mascarpone
2 Eier
40 ml Bockbier
60 g Staubzucker

100 ml Grapefruitsaft
150 ml Bockbier
2 Esslöffel Gerstenmalz (Reformhaus)
150 g Löffelbiskuit
Kakaopulver



Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit dem Staubzucker über einem Wasserbad cremig schlagen und das Bier langsam einfließen lassen. Weiter gut verschlagen und anschließend unter den Mascarpone rühren. Eischnee vorsichtig unterheben. Kühl stellen.
Grapefruitsaft und Bier aufkochen und das Gerstenmalz einrühren, etwas einkochen lassen.
Biskotten hacken und mit dem Biersud verrühren. Masse auf  8 Gläser aufteilen und mit Mascarpone-Creme auffüllen. Mit Kakaopulver bestreuen.




Süßer Polentabrei


Das intrafamiläre Zahnproblem ist nun schon seit einigen Tagen ad acta gelegt – es war ohnedies lange genug präsent. Trotzdem möchte ich heute noch ein Rezept vorstellen, das sich bei akuten Zahnschmerzen besonders gut eignet. Eigentlich ist mir seit meinen langen Klinikaufenthalten Brei in jeglicher Form zuwider, aber die weiche, süße Polenta ist eine rühmliche Ausnahme und reiht sich in die Kategorie „Herbstliches Soulfood“ ein. Natürlich kann dieser Brei auch kleinen EnKERLn serviert werden. Vielleicht sollte ich das auch einmal tun, wenn der kleine Augenstern wieder zu Besuch ist.
Ich verwende gerne meinen hausgemachten Maiwipferlhonig, von dem noch ein Glas im Vorratsschrank steht. Natürlich kann man jede andere Honigart in den Grießbrei einrühren.

Süßer Polentabrei

4 Portionen

500 ml Milch
100 g feiner Maisgrieß (Polenta)
1 kleiner Löffel Zimt
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Butter

Milch unter ständigem Rühren erwärmen und den Grieß einrieseln lassen. 3 bis 4 Minuten bei mittlerer Hitze weiterrühren. Zimt, Honig und Butter untermengen. Sollte der Brei zu dick sein, kann noch warme Milch nachgegeben werden.

Eierlikör-Kokos-Kugeln

Die Backstube wird nun bald ihre Tore schließen, doch davor gibt es noch ein schnelles Rezept für wunderbare Eierlikörkugeln. Eigentlich hatte ich vor, einen alkoholfreien Likör herzustellen, aber Likör ohne Alkohol ist offenbar nicht durchführbar. (mehr …)

Lebkuchen mit Kakischaum

Auch wenn es noch nicht wirklich winterlich ist, der Advent steht vor der Türe und somit auch die Lebkuchenzeit. Ein schnelles und einfaches Dessert, das sich auch gut vorbereiten lässt. Kakis erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und sind auch als Persimon oder Sharonfrucht bekannt. (mehr …)

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