Archive of ‘Nachspeise’ category

Süßer Polentabrei


Das intrafamiläre Zahnproblem ist nun schon seit einigen Tagen ad acta gelegt – es war ohnedies lange genug präsent. Trotzdem möchte ich heute noch ein Rezept vorstellen, das sich bei akuten Zahnschmerzen besonders gut eignet. Eigentlich ist mir seit meinen langen Klinikaufenthalten Brei in jeglicher Form zuwider, aber die weiche, süße Polenta ist eine rühmliche Ausnahme und reiht sich in die Kategorie „Herbstliches Soulfood“ ein. Natürlich kann dieser Brei auch kleinen EnKERLn serviert werden. Vielleicht sollte ich das auch einmal tun, wenn der kleine Augenstern wieder zu Besuch ist.
Ich verwende gerne meinen hausgemachten Maiwipferlhonig, von dem noch ein Glas im Vorratsschrank steht. Natürlich kann man jede andere Honigart in den Grießbrei einrühren.

Süßer Polentabrei

4 Portionen

500 ml Milch
100 g feiner Maisgrieß (Polenta)
1 kleiner Löffel Zimt
2 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Butter

Milch unter ständigem Rühren erwärmen und den Grieß einrieseln lassen. 3 bis 4 Minuten bei mittlerer Hitze weiterrühren. Zimt, Honig und Butter untermengen. Sollte der Brei zu dick sein, kann noch warme Milch nachgegeben werden.

Schokolade-Minze-Tiramisu


Der Herbst hat Einzug gehalten, eigentlich ist er schon seit Wochen hier. Vielleicht kann man doch noch mit ein paar Altweibersommertagen rechnen, nach diesen kühlen, verregneten Wochen. Ich muss dazu erwähnen, dass dieses feuchte Wetter sehr oft Narbenschmerzen verursacht, deshalb wäre mir ein Dauersommer mit milden Temperaturen am liebsten.
Jedenfalls sind die Kräuter auf der Terrasse zum abernten, auch die Minze, die ziemlich ausgetrieben hat und heuer wohl keine neuen Blätter mehr tragen wird. (mehr …)

Birnen-Marzipan-Tarte

Tarte mit Birnen und Marzipan

Da verkünde ich allerorts, wie viel Wert ich auf Regionalität und saisonale Lebensmittel lege, und dann kugeln ausgerechnet in meiner Küche seit einigen Tagen Birnen herum, von denen ich annehme, dass sie trotz des wunderbaren Wetters der vergangenen Tage nicht aus der näheren Umgebung stammen. Nachdem trotz mehrerer Aufforderungen die Käuferin derselben, nämlich meine jüngere Tochter, sie nicht gegessen hat, habe ich sie nun zu einer Tarte verarbeitet.

Rezept aus den 30er Jahren

Das Rezept ist eine Anlehnung an eine alte Backanleitung aus einem Kochbuch meiner seligen Omi, in dem ich gerne schmökere. Es stammt aus den 30ern des vergangenen Jahrhunderts, und irgendwann werde ich es hier vorstellen, auch wenn es vermutlich nicht mehr im Handel ist.
Das Besondere an dieser Tarte ist die Marzipanfülle. Marzipan kann man auch selbst herstellen, aber in diesem Falle hatte ich noch eine Rolle im Vorratsschrank.

Tarte mit Marzipan und Birne

Birnen-Marzipan-Tarte

Tarteform mit 24 cm Durchmesser

Teig:
100 g zimmerwarme Butter
50 g Backzucker
1 Eigelb
150 g Mehl
2 Esslöffel kaltes Wasser

Fülle:
200 g Marzipan
75 g Backzucker
75 g zimmerwarme Butter
1 Ei
1 Eiweiß
75 g geriebene Mandeln
2 Esslöffel Speisestärke
1 Esslöffel Rum

2 Birnen
Saft einer Zitrone
4 Esslöffel Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre)

Für den Teig Butter und Zucker gut verkneten, Eigelb einrühren und das Mehl sowie 2 Esslöffel kaltes Wasser hinzufügen. Eine Teigkugel formen, in Haushaltsfolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Marzipan grob hacken, mit Zucker und Butterwürfeln sehr cremig rühren. Ei und Eiweiß einarbeiten. Geriebene Mandeln, Speisestärke und Rum ebenfalls hinzufügen und vermischen.
Birnen schälen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln
Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und in eine gebutterte Tarteform legen, Rand hochziehen und den Boden mehrmals einstechen. Marzipanmasse einfüllen und darauf die Birnenspalten legen.
Bei 175 Grad ca. 40 Minuten backen.
Marillenmarmelade erwärmen und die Birnenspalten damit bestreichen.

Eierlikör-Kokos-Kugeln

Die Backstube wird nun bald ihre Tore schließen, doch davor gibt es noch ein schnelles Rezept für wunderbare Eierlikörkugeln. Eigentlich hatte ich vor, einen alkoholfreien Likör herzustellen, aber Likör ohne Alkohol ist offenbar nicht durchführbar. (mehr …)

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