Archive of ‘Sonstiges’ category

Ein Kongress der anderen Art, Culinary Art, gates to the future

Zwei aufregende und sehr spannende Tage liegen hinter mir. In Salzburg fand zum ersten Mal ein Gastronomie-Kongress der anderen Art statt. Das Altstadt Salzburg Marketing und Salzburger Landtourismus luden internationale Gäste zum Dialog ein. Bereits der Montag Vormittag begann mit einem sehr interessanten Speaker, Claus Meyer, Mitbegründer des NOMA in Kopenhagen, erzählte von der Neuerfindung der skandinavischen Küche. Danach wurde am Podium intensiv über die Zukunft der Gastronomie und Hotellerie diskutiert. Besonders die Stellung Österreichs im Tourismus war ein Thema für die hochkarätige Runde, bestehend aus den Brüdern Obauer aus Werfen; Wolfgang Rosam, Falstaff; Heinz Reitbauer, Steirereck; Roland Trettl, Leo Bauernberger,SLT; Andreas Gfrerer, Arthotel Blaue Gans;  Eckart Witzigmann, Patron Ikarus und Claus Meyer, NOMA.



Zu Mittag hatte man erstmals in diesem Jahr die Gelegenheit im Freien über der Stadt zu essen. Das M32 hatte für die Gäste seine Terrasse geöffnet. 


Nachmittags konnte ich zwei Talks in der berühmten Bar des Hotel Sacher an der Salzach besuchen. Hier lag der Schwerpunkt bei den Themen, was will der Gast und was will die Gastronomie in der Zukunft. Es kristallisiert sich heraus, dass kaum mehr Trends hervorsehbar sind. Regionalität spielt nach wie vor eine sehr große Rolle und bezieht sich nicht nur auf die Produkte, sondern man möchte sich auch auf regionale Gäste besinnen.  Für mich als Zuhörerin, war es auch sehr erstaunlich, wie sehr Gastronomen von Gastroführern und Guides abhängig sind. Letztlich wurde auch festgestellt, wie wichtig Blogger auch verstärkt für die Branche werden.


Der Abend bot ein ganz besonders Spektakel. eat/rules/design lautetet die Devise der Performance. Als Höhepunkt wurde eine lange Tafel mit farblich abgestimmten Speisen und Lebensmitteln geboten, die direkt vom Tisch gegessen werden konnten.


Die von mir besuchte Veranstaltung am Dienstag Vormittag fand im Hangar-7 statt und widmete sich zu einem großen Teil dem Gastköche-Konzept für das das Restaurant Ikarus unter Patron Eckart Witzigmann bekannt ist.  Auch hier wurde wieder in kleiner Runde über Visionen und Konzepte diskutiert. Der Rückzug von Michline aus Österreich vor einigen Jahren war ein besonders emotionales Thema. 


Ein krönender Höhepunkt stellte für mich das wunderbare Menü des momentanen Gastkoches Gert De Manegleer dar. Ich hatte viel Gelegenheit mit meinen Tischnachbarn auch über mein Spezial-Thema *barrierefrei essen* zu sprechen. Auch in dieser sehr hochkarätigen Besetzung war so manchen nicht klar, wie schwierig  für Menschen mit Kau- und Schluckproblemen  Ausflüge in die Gastronomie sein können.

Über die beiden Tage hat es noch viele, andere Veranstaltungen gegeben, darunter Geruchswelten, Interiordesign oder Fleischeslust, die auf diverse Lokalitäten in der Stadt und im nahen Umland verteilt stattfanden. 
Culinary Art bot viele Blicke über den Tellerrand in Richtung Zukunft der Gastronomie. 
Hervorheben möchte ich noch, dass in allen besuchten Lokalen auf meine besonderen Essbedürfnisse sehr wertschätzend eingegangen wurde. 

Bier-Kartoffelsuppe, eine Restlverwertung

Vor geraumer Zeit habe ich von der wunderbaren Führung durch die Trumer Privatbrauerei erzählt. Freundlicherweise durfte ich ein Geschenkpaket in Form von drei Flaschen Pils und einer Schlanken Stange mit nach Hause nehmen. Eine schöne Geste, nur, ich trinke seit meiner Erkrankung keinen Alkohol mehr. Der Grund ist meine durch die Bestrahlung geschädigte Schleimhaut. Ich möchte mich einfach keiner Gefahr aussetzen. Somit liegt es auf der Hand, dass ich Bier verkoche. Nachdem vom letzten Abendessen noch zwei Portionen Kartoffelpüree übrig blieben, was äußerst selten vorkommt, kam mir die Idee aus Bier und Püree ein geschmeidiges Gericht zu zaubern. Somit landete eine sehr köstliche, geschmeidige Suppe auf dem Mittagstisch. Ein wirklich schnelles, einfaches Gericht. 


Bier-Kartoffelsuppe

2 Portionen

Kartoffelpüree für 2 Personen
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Bier
Kresse

Kartoffelpüree mit Gemüsebrühe erwärmen und gut aufschlagen. Bier einrühren und schaumig schlagen. Mit Kresse servieren.


Geschmeidiges Fasten, Frau B. auf Schokolade-Entzug, ein Beitrag zu #salzburgdetoxt


Der Frühling steht ganz unmittelbar vor der Türe und die halbe Welt detoxt. Ja, warum auch nicht Salzburg? Das war die Frage, die sich ein paar meiner Blogger-Kolleginnen und ich vor ein einigen Tagen gestellt haben.
Ich bin jetzt nicht wirklich ein Fan von Mainstream-Aktionen wie Detox-Diäten, weil ich nicht der Meinung bin, dass man den Körper entgiften muss, das tut er üblicherweise selber. Aber ich versuche seit vielen Jahren gerade im Frühling noch mehr auf meine Ernährung zu achten. 



Im Grunde ernähre ich mich das ganze Jahr sehr bewusst, weil ich wegen meiner Esseinschränkung ohnedies besonders darauf achte. Ich trinke keinen Alkohol und sehr selten Kaffee, dafür ständig Wasser. Ich rauche nicht und esse äußerst selten Fleisch. Weißes Mehl nehme ich nur in ganz geringen Mengen zu mir. Auf meinem Speiseplan finden sich viele Milchprodukte in Form von weichem Käse, Topfen, Joghurt und Frischkäse. Meine Leidenschaft gehört allem, was aus dem Wasser kommt. Und natürlich Gemüse weich gegart, als Püree oder feine Suppe. Torten oder süße Nachspeisen kommen für mich ganz selten auf den Tisch, am ehesten, wenn ich auswärts esse. 



Aber! Ich habe ein großes Laster, das ist eine ganz bestimmte Schokoladensorte, die es noch dazu nur in Österreich gibt. Eigentlich handelt es sich beinahe um eine Sucht, denn wenn keine im Vorratsschrank lagert, werde ich leicht nervös, oder wenn  ich ins Ausland reise habe ich immer ein, zwei, drei, vier……..Tafeln im Gepäck. Das Erstaunliche daran ist, dass ich bis zu meiner Erkrankung 20 Jahre überhaupt nichts Süßes gegessen habe, weil es mir schlicht nicht geschmeckt hat. Nachdem ich nach der Chemo/Strahlentherapie irgendwann nur mehr 45 Kilo wog, weil ich über Wochen  überhaupt nichts mehr essen konnte, war diese Schokolade eine perfekte Kalorienzufuhr, wenn auch nicht gerade die Gesündeste. 
Inzwischen habe ich wieder ein annehmbares Wohlfühlgewicht, aber der übermäßige Schokoladenkonsum ist geblieben. Deshalb bin ich nun seit über einer Woche auf Schoki-Entzug. Schwierig waren die beiden ersten Tage und jetzt fehlt sie mir überhaupt nicht mehr.
Zum Heilfasten, so nenne ich Detox eigentlich,  bin ich oftmals in ein Hotel mit derartigem Angebot  gefahren. Ich finde das viel entspannender, denn damit entkommt man auch dem Alltag. Heuer wird sich das im Frühling nicht ausgehen, da meine größere Tochter heiratet und das eine Priorität für mich darstellt.

Also passt unser Gemeinschaftsprojekt #salzburgdetoxt wunderbar. Die kommenden Tage werde ich versuchen vor allem weiter auf Schokolade zu verzichten und auch auf Milchprodukte. Ja , das ist ein große Herausforderung, aber es sollte kein Problem darstellen, da ich beim Heilfasten immer bestens zurecht kam. 
Also lasst euch überraschen was sich hier am Blog in den kommenden Tagen tun wird. Auch auf Instagram und Twitter werde ich euch auf dem Laufenden halten
Mit dabei bei #salzburgdetoxt, meine lieben Kolleginnen:

Kathie von Kathies Cloud
Sabina von Sinneswunder

Wenn ihr selber gerade ein Fastenprogramm verfolgt, könnt ihr euch gerne den Hashtag schnappen


Salzburger Nockerl und ein Besuch im Schloss Leopoldskron

Spätestens seit Karl Lagerfeld im letzten Dezember eine Chanel-Kollektion im Schloss Leopolskron präsentiert hat, kennt man das wunderschöne Rokoko-Schloss im Salzburger Stadtteil Riedenburg. 



Ich habe das große Glück wenige Meter entfernt zu wohnen. Im Sommer laufe ich gerne um den dazugehörigen Weiher und im Winter spaziere ich bei Schönwetter dort hin. Wir Einheimischen haben ganz selten Gelegenheit, auch ins das Innere zu gelangen, denn das Gebäude ist im Besitz des Salzburg Global Seminar und dient hauptsächlich als Location für internationale Zusammenkünfte. 



Vor gut einem Jahr wurde ein Teil des Gebäudes als Hotel adaptiert. Einmal im Monat öffnen sich auch die Türen für Gäste zum Sonntags-Brunch, der Monate im Voraus ausgebucht ist.
Es gibt in Salzburg seit einiger Zeit eine monatliche Veranstaltung, die unter dem Namen Sprechende Häuser uns Einheimischen die Möglichkeit gibt, bekannte Häuser zu besichtigen. Und dieses Mal stand das Schloss Leopoldskron auf dem Plan.

Das Haus hat eine sehr wechselhafte Geschichte. Es wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Erzbischof Firmian erbaut und blieb beinahe ein Jahrhundert im Besitz der Familie. Unter anderem zählte dazu sein Neffe Graf Laktanz, der ein früher Förderer Mozarts und ein begnadeter Kunstsammler war.   Danach befand es sich mitunter im Eigentum des Bayernkönig Ludwig I. und wurde 1918 vom Gründer der Salzburger Festspiel Max Reinhard erworben. Das Anwesen wurde nach dem Anschluss enteignet und nach dem Krieg an die Familie des mittlerweile verstorbenen Reinhardt zurückgegeben. Diese verkaufte das desolate Gebäude. Leopoldskron kennt man aus dem Filmklassiker Sound of Music, der zwar weltweit sehr zur Bekanntheit Salzburgs beiträgt, aber von uns Salzburgern kaum wahrgenommen wird.


Leopoldskron-Mozart-Festspiele-Sound of Music. 

Da reihen sich Salzburger Nockerl wunderbar in die Liste der Salzburg Merkmale. Diese typische Salzburger Nachspeise wird interessanter Weise hauptsächlich in der Gastronomie und selten zu Hause serviert. Als Erfinderin wird oft Salome Alt genannt. Sie war die Geliebte  von Erzbischof Wolf Dietrich und die Mutter der 15 gemeinsamen Kinder. Die Herstellung ist gar nicht so einfach und hängt auch sehr vom Backrohr ab. 



Salzburger Nockerl

2 Portionen

5 Eiklar
3 Eidotter
3 Esslöffel Backzucker
3 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Vanillezucker
6 Esslöffel Preiselbeermarmelade
Butter für die Form



Eiklar sehr steif schlagen und Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen.  Mehl und Dotter vorsichtig unterheben.
Backform mit Butter einfetten und die Marmelade auftragen. Die Eimasse in Form von Nocken aufsetzen. Bei 200 Grad 12 Minuten backen. Während der Backzeit nicht öffnen! Mit Staubzucker bestreuen und sofort servieren.


Mandarinen-Creme mit Löffelbiskuit

Der Februar hat hier in Salzburg den Winter zurückgebracht. Der Schnee, den wir alle vor Weihnachten vermisst und herbeigesehnt hatten, liegt nun gut einen halben Meter hoch auch im Stadtgebiet. Ein richtiger Sonntag um eine halbe Stunde  im Schnee zu spazieren und es sich anschließend zu Hause gemütlich zu machen. 
Deshalb habe ich meine heutige Nachspeise dem winterlichen Wetter angepasst. 


Mandarinen-Creme mit Löffelbiskuit

6 Portionen

3 Eier
100 g Backzucker
6 Mandarinen
20 Stk. Löffelbuskuit
500 g Mascarpone
150 ml Orangensaft
50 g Bitterschokolade

Eier trennen. Eiweiß steif schlafen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Mascarpone unterheben und glatt rühren. Eischnee vorsichtig unter die Masse heben und 50 ml Orangensaft einrühren.
Mandarinen schälen, filetieren und pürieren.
Löffelbiskuit mit dem restlichen Orangensaft fein mixen.
Biskuitmasse in Gläser füllen, Madarinenpüree darauf verteilen und mit  Mascarponeschaum auffüllen. Schokolade darüber raspeln.


Kürbiskernöl-Pesto


Land auf, Land ab wird nun seit Tagen in der Food-Blogosphäre Pesto in allen erdenklichen Variationen gerührt. Und das hat einen Grund. Food-Blogger sind im Grunde sehr freundliche Menschen, trotzdem haben auch wir einige Regeln. Dazu gehört, dass man nicht ungefragt auf fremden Seiten, sei es am Blog oder auch bei Facebook, Werbelinks unter einen Artikel als Kommentar setzt. Das ist schlichtweg unhöflich! (mehr …)

Tortenmesse in Wien


In die österreichische Bundeshauptstadt fahre ich des Öfteren. Der Hauptgrund ist meist familiärer Natur, denn meine Tochter lebt samt ihrer kleinen Familie südlich von Wien. Dieses Wochenende gab es gleich mehrere Gründe um mich in den Zug zu setzen. Allen voran natürlich mein kleiner Enkel, den ich zu selten sehe, und dann standen gleich zwei Messen am Programm. 


Die Tortenmesse im Palais Niederösterreich im ersten Wiener Bezirk wurde schon vor Monaten angekündigt und eigentlich ist das nicht wirklich ein Event der zu mir und zu meinem Blog passt. Ich backe maximal Kuchen, aber keine Torten und mit Motivtorten kann ich persönlich nicht sonderlich viel anfangen. Dann flatterte aber irgendwann  im Dezember eine Pressemitteilung in meine Mailbox und somit hatte ich einen  zusätzlichen Grund in den Osten zu reisen, zumal an diesem Wochenende auch im Rahmen der Ferienmesse die Cook&Look stattfindet.


Am Freitag morgen ging es dann  mitten in die Wiener Innenstadt in das wunderschöne Palais Niederösterreich, wo über zwei Etagen die Messe Platz fand. Pünktlich um 10 Uhr startete die Pressekonferenz mit der bekannten Tortendesignerin Peggy Porschen, einer gebürtigen Deutschen, die besonders in England für ihre Kreationen berühmt ist. Eine sehr herzliche Frau, die sehr viel Sympathie ausstrahlt. Sasa Asanovic führte durch die Präsentation. Monika Matzat, bekannt als Tortentante und Konditormeister Josef Angelmayer, der am Vorabend den Zuckerbäckerball besuchte, begrüßten ebenfalls die Gäste.


Danach führte der Organisator Raffael Tannheimer noch bevor das Publikum eingelassen wurde, durch die Räumlichkeiten. In einem der Säle waren die Torten für den Wettbewerb ausgestellt. Auch wenn die wenigsten meinem persönlichen Geschmack entsprachen, so war die handwerkliche Arbeit sehr überzeugend. Ich kann nur sagen, Hut ab, vor so viel Fingerfertigkeit.


In einem weiteren Raum waren zahlreiche Verkaufsstände mit Tortenzubehör aufgebaut. Für Motivtortenbäckerinnen vermutlich ein wahres Eldorado. Fondant, Glitzerzeugs Schablonen und Motive, so weit das Auge reichte. 


Ein weiterer Bereich war den Workshops vorbehalten, die man aber nur gegen Voranmeldung besuchen konnte. 
Gegen Mittag füllten sich die Hallen bereits ziemlich stark, für mich ein Zeichen, die Veranstaltung zu verlassen. 
Obwohl ich wirklich sehr wenig Bezug zu Motivtorten habe, hat sich mein kleiner Ausflug in die süße Welt ausgezahlt. 



Pastinakencremesuppe

Feine Cremesuppe aus Pastinaken

Normalerweise werden Silvesterrezepte einige Tage vor dem letzten Abend im Jahr veröffentlicht.
Ich hatte dazu überhaupt keinen Plan und so ergab es sich einfach, dass ich am Nachmittag des 31. Zeit fand die Cremesuppe, die ich für das Abendessen bei meinen Eltern vorbereitet hatte, für einen Blogbeitrag zu fotografieren. (mehr …)

blog your food in Frankfurt

Ein  ereignisreicher November ist mit einem dreitägigen Ausflug nach Frankfurt zu Ende gegangen.
Der Flughafen ist mir von meinen unzähligen Geschäftsreisen in meinem früheren Leben wohlbekannt. Vor vielen Jahren habe ich es sogar bis in einen vornehmen Vorort, dessen Name mir entfallen ist, geschafft. Aber in der Innenstadt war ich noch nie.


Wenn man die Main-Metropole nur aus dem Fernsehen kennt, ist dann doch ein wenig enttäuscht über die die Realität, denn die Skyline ist wesentlich kleiner , als sie oft auf Bildern erscheint. Sehr hübsch finde ich die historische Innenstadt, klein und übersichtlich.


Ende November war dort bereits ein sehr großzügiger Weihnachtsmarkt aufgebaut. Auf der Einkaufsmeile Zeil findet man vorwiegend Shops, die man auch in anderen größeren Städten antrifft.



Der eigentliche Grund meiner Kurzreise war das Workshop-Wochenende *blog your food*, das von Elena und Tobi organisiert wurde. Ich liebe es mich mit anderen Bloggern real zu vernetzen, deshalb reise ich auch gerne auf derartige Events.



Nach meinem nachmittäglichen Stadtrundgang ging es retour ins 25 hours hotel, the goldman in dem wir untergebracht waren. In der Bar gab es ein erstes gemütliches Zusammentreffen, auch mit so manchen bekannten Gesichtern, wie Helene und Johanna.



Am Samstag besuchten wir gemeinsam die Kleinmarkthalle im Herzen Frankfurts, bei einer Führung wurde uns die Geschichte der Halle näher gebracht. So eine Einrichtung würde ich mir auch in Salzburg wünschen, denn bei uns gibt es nur offene Märkte.





Am Nachmittag war Arbeit angesagt. Zuerst bei einem Foto-Workshop mit Andrea Marquetant, von dem ich sicher viel mit nach Hause genommen habe. Sie zeigte uns einige einfache Handgriffe, die wir umgehend auf der Hotelterrasse mit simplen Übungsobjekten, wie Äpfeln, anwenden durften.





Danach erklärte uns ein Anwalt so mache Neuigkeit zum Thema Recht im Internet. 
Anschließend diskutierten wir über Social Media.

Und dann war gemeinsames Essen im nahe gelegenen *Das Leben ist schön* angesagt. Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich bei Elena und Tobi für mein Extra-Menü, dass schon Wochen vorher via Mail ausgemacht wurde.

Der Sonntag begann nach dem gemeinsamen Frühstück mit dem Workshop *Kooperationen*, der von Tobi und Friederike von Springlane geleitet wurde. Ich finde es ja immer sehr interessant auch die Unternehmerseite zu hören.



Gegen Mittag brachen wird dann in ein nicht weit entferntes Einrichtungsstudio auf, in dem wir in der Küche mit Andrea Schirmaier-Huber backen, modellieren und kochen konnten. Die Firma Jupiter hat zwei tolle Geräte zur Verfügung gestellt. Die Universal-Küchenmaschine MyCook und den Entsafter Juicepresso. Beide Geräte könnte ich mir durchaus in meiner Küche vorstellen.



Um 17 Uhr stand dann leider schon das Taxi bereit und so fuhr ich mit Konditorenweltmeisterin Andrea zum Flughafen.
Im Koffer schleppte ich sagenhafte 9 Kilo Goddies mit nach Hause. Und einen Hermannteig von Yushka, den ich in den kommenden Tagen verarbeiten werde.
Ich freue mich schon auf einen neuen Workshop im Raum Frankfurt, ich bin ja nur 55 Flugminuten entfernt.



Salzburger Schottsuppe

Schotten nennt man nicht nur die Einwohner eines Teiles Großbritanniens, sondern auch Topfen oder Quark aus Buttermilch. 
Dieses Milchprodukt ist eine Salzburger Spezialität und wird vor allem im Innergebirg, den südlichen Landesteilen, auch noch von Hand gerührt. Der größte Molkereibetrieb des Landes produziert Schotten auch für den normalen Verkauf an den Endverbraucher. So findet man auch bei uns in der Stadt in vielen gut sortierten Lebensmittelgeschäften frischen Schotten.
Schottsuppe war sehr lange Zeit ein Arme-Leut-Essen, erfreut sich aber immer öfter großer Beliebtheit auch in der bodenständigen Gastronomie. 
Wirklich optisch attraktiv ist diese Speise nicht, dafür aber sehr mollig, wärmend und überaus geschmeidig. 
Die Suppe lässt sich schnell und unkompliziert herstellen, Wer keinen Schotten zur Hand hat, kann diesen durch Topfen oder Quark ersetzen. 
Schotten lässt sich, ähnlich wie Topfen sehr gut zu Aufstrichen verarbeiten. 



Salzburger Schottsuppe

4 Portionen

100 g Schwarzbrot
200 g Schotten (ersatzweise Topfen)
150 ml Sauerrahm
750 ml Gemüsebrühe
Salz
schwarzer Pfeffer

Gemüsebrühe erhitzen und das Schwarzbrot weich kochen. Mit dem Mixstab pürieren.
Schotten mit Sauerrahm gut vermengen und in die Suppe einrühren. Kurz aufkochen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Einlage passen auch geröstete Schwarzbrotwürfel.


1 2 3 18