Shakshuka à la Gigi in zwei Varianten

Shakshuka All-clad

Shakshuka gibt es bei uns nicht erst seit Yotam Ottolenghi dieses Gericht auch in Europa populär gemacht hat. Trotzdem habe ich diese Frühstücksspeise seit einiger Zeit nicht mehr zubereitet. Nun ist es so, dass im letzten Dezember eine neue Pfanne in meiner Küche eingezogen ist. Nicht irgendeine, sondern eine Edelstahl-Pfanne der Firma All-Clad, die hauptsächlich Köche in der Spitzengastronomie beliefert. Inzwischen kann man diese wunderbaren Küchenutensilien auch im gut sortierten Einzelhandel beziehen. Ich habe mit dem guten Stück schon so einiges zubereitet, vor allem auch Eiergerichte, wie Eierspeis, Schmarren und Frittaten. Also lag es auf der Hand nach langer Zeit wieder einmal ein israelisches Frühstück auf den Tisch zu zaubern. Ich koche dieses Gericht nach einem Rezept meiner seligen Schwiegermama. Vermutlich gibt es auch von dieser traditionellen Speise unzählige Varianten. Üblicherweise serviert man Shakshuka in der Pfanne, für meine persönlichen Essbedürfnisse richte ich es auch gerne in meinem  Eierkoch, einem ofenfesten Glas, an.

Shakshuka à la Gigi

2 Personen

1 roter Paprika
1 gelber Paprika
4 Eier
2 Tomaten
1 kleine weiße Zwiebel
1 kleiner Bund Petersil
Olivenöl
Meersalz
grober schwarzer Pfeffer
Kreuzkümmel
Raz-el-Hanout (Gewürzmischung)

Paprika vierteln und entkernen. Im Backrohr bei 200 Grad grillen bis die Haut braun ist. Mit einem feuchten Tuch abdecken, abkühlen lassen und enthäuten. Klein würfeln.
Tomaten kreuzweise einritzen in heißem Wasser kurz überbrühen, enthäuten, teilen, die Kerne entfernen und ebenfalls klein würfeln.
Zwiebel schälen und fein hacken. In reichlich Olivenöl glasig dünsten und Paprika- und Tomatenwürfel hinzufügen. 10 Minuten schmoren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Raz-el-Hanout würzen. Gut durchrühren. Petersil grob hacken und einstreuen.
Für die Variante im Glas, je ein ofenfestes Glas mit Olivenöl einstreichen, zwei  Esslöffel der Gemüsemasse einfüllen und ein je Ei darüber schlagen. Im Wasserbad so lange ziehen lassen, bis die Eier pochiert sind.
In der verbliebenen Masse in der Pfanne zwei Mulden formen und je ein Ei schlagen. Bei mittlerer Temperatur mindestens 8 Minuten ziehen lassen.
Dazu passt sehr gut frisches Fladenbrot.

9 Comments on Shakshuka à la Gigi in zwei Varianten

  1. Evelin Ayadi-Krenzer
    Januar 26, 2015 at 9:25 pm (2 Jahren ago)

    Kreuzkümmel, Raz-al-Hanout, die Eier… Fladbrot. Sehr verdächtigt 😉 Ich kenne Shakshouka aus Tunesien. Ich liebe dieses Gericht. Wenn wir mal ideenlos aber alle hungrig sind, dann kommt immer Shakshouk auf den Tisch. Unbedingt probieren!

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  2. Claudia Braunstein
    Januar 27, 2015 at 6:33 am (2 Jahren ago)

    Hallo Evelin, das stimmt natürlich, Shakshuka gibt es nicht nur im nahen Osten sondern auch in Nordafrika. Liebe Grüße, Claudia

    Antworten
  3. Franzi / Dynamite Cakes
    Januar 27, 2015 at 5:38 pm (2 Jahren ago)

    Das sieht lecker aus, das liest sich lecker durch – und jetzt hab ich genau darauf Appetit,… nein Hunger sogar. Danke dir für das Rezept 🙂

    Liebste Grüße, Franzi

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  4. Claudia Braunstein
    Januar 27, 2015 at 7:01 pm (2 Jahren ago)

    Liebe Franzi, falls der Hunger gaaaaanz groß ist, dann kannst du dir die Schälerei auch sparen und Paprika und Tomaten einfach klein würfeln 😉 Liebste Grüße, Claudia

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  5. Franzi / Dynamite Cakes
    Januar 27, 2015 at 7:07 pm (2 Jahren ago)

    Ja, ich glaube, da würde meine Bequemlichkeit siegen – doch denke ich auch, dass es bestimmt auch einen geschmacklichen Unterschied macht. Mal testen. Was ich so toll finde an dem Rezept: Total simpel, aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen noch zusätzlich Kreuzkümmel ranzumachen – Genial 🙂

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  6. Ela Ruether
    Januar 29, 2015 at 9:01 pm (2 Jahren ago)

    Liebe Claudia, da kommen mir Erinnerungen an eine meiner Israel/Palästina-Reisen… durfte in einem Shakshuka-Restaurant in Tel Aviv dessen Besitzer in Action, sprich beim Shakshuka-kochen fotografieren… Mal schauen, ob ich das noch wiederfinde. Dann poste ich es mal… danke für die Erinnerung!

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  7. Claudia Braunstein
    Januar 29, 2015 at 9:45 pm (2 Jahren ago)

    Hallo Ela, jö, Tel Aviv ist eine tolle Stadt! Ich freu' mich, dass ich dir Erinnerungen geschaffen habe. Die Fotos würden mich auch interessieren. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

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  8. Miriam
    Juni 7, 2016 at 9:32 am (1 Jahr ago)

    Ich hab das ja immer noch nicht gemacht und das obwohl ein Shakshuka-Rezept anscheindend momentan zum guten Ton eines jeden Foodblogs gehört 😉 Mal schauen, wann es bei mir soweit ist. Aber wenn, dann mach ich das zum Mittagessen und nicht schon zum Frühstück! Lg, Miriam

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    • Claudia Braunstein
      Juni 8, 2016 at 2:39 pm (1 Jahr ago)

      Hallo Miriam, wie ich im Artikel erzählt habe, bei uns steht Shakshuka schon seit Jahrzehnten am Speiseplan, da kannte das in unseren Breitengraden niemand, außer er hatte irgendwelche Beziehungen zu Israel. Heute wird es in der Szene gefeiert, als wäre es gerade erfunden worden. Ausprobieren, schmeckt total lecker. Liebe Grüße Claudia

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