Zum Wohl, das genussvolle Gasthaus , das alle vertragen

Bar Zum Wohl

Meine Tochter lebt samt ihrer kleinen Familie  am südlichen Wiener Stadtrand. Das ist für mich oft genug ein Grund  in die Bundeshauptstadt zu fahren. Auswärts essen gehe ich dann ganz selten, außer ich erhalte eine Einladung, was dann und wann vorkommt. Und eine derartige Restaurant-Einladung ist mir vor geraumer Zeit in die Mailbox geflattert.

Lounge Zum Wohl

Schank zum Wohl

Gasthaus Zum Wohl, das Gasthaus das alle vertragen.

Nicht irgendein Restaurant, sondern viel mehr ein Wirtshaus mit dem klingenden Namen Zum Wohl. Es wirbt mit dem vielversprechenden Untertitel Das Gasthaus, das alle vertragen. Diesem Ruf konnte ich nicht widerstehen, weil ich ja trotz meiner Essbehinderung sehr gerne auswärts essen gehe. Einige Zeit und Mails später, war ich dann letzte Woche mit meiner älteren Tochter zum Abendessen im Gasthaus Zum Wohl, das sich Gluten- und Laktosefreiheit auf die Fahne geschrieben hat. Dafür verspricht man 100% Genuss. Mit Laktose und Gluten habe ich glücklicherweise keine Probleme. Mir reichen meine Kau- und Schluckstörungen, trotzdem fand ich es sehr interessant zu erfahren, wie man diese Herausforderungen umsetzt. Ich muss dazu erklären, dass ich für meinen speziellen Fall die Speisekarte vorab genau studiert habe, denn ich wollte mein Kriterium, dass mindestens 3 Speisen auf der Karte zu finden sein müssen, die für meine Einschränkung in Frage kommen, nicht vernachlässigen. Dieses Hindernis war gar nicht vorhanden, denn mit Tartar und Butterschnitzerl hätte ich mich sogar mit zwei Speisen zufrieden gegeben, was ich letztlich auch tat. die Portionen waren nämlich so groß, wie es sich eben für ein ordentliches Wirtshaus gehört, dass ich eine Nachspeise maximal mit nach Hause nehmen hätte können.

TartarZum Wohl

Zum Wohl Butterschnitzerl

Tartar und Butterschnitzerl

Als Vorspeise teilte ich mit meinem Kind das bereits erwähnte Tartar, das mit einem Tomatengelee bedeckt war. Eine neue Variante, die ich als Idee mitgenommen habe. Das Tatar wurde ansonsten ganz klassisch mit Toast und Butter serviert und war ordentlich und schmackhaft gewürzt.
Meine Tochter wählte als Hauptspeise ein typisches Wiener Beisl-Gericht, ein Paprikahenderl mit Nockerl. Da hätte ich auch nicht nein gesagt. Das sind Speisen die mir wirklich fehlen. Gute Hausmannskost, wie bei Omi. Zumindest die Sauce habe ich gekostet und die war ohne Tadel.Für mich gab es eine große Portion Butterschnitzerl mit feinem Kartoffelpüree und Safterl. Faschiertes ist manchmal eine Herausforderung, aber in diesem Fall war die Konstistenz wie es sich für ein Butterschnitzerl gehört, weich und zart. Auch diese Speise schmeckte sehr nach Hausmannskost. Einfach und doch so gut.
Es hätte noch so einiges auf der Nachspeisenkarte gegeben, aber unsere Mägen waren leidlich gefüllt.
Das Gasthaus Zum Wohl liegt in einer Seitengasse zur Mariahilfer Straße unweit des Westbahnhofes. Ein Lokal, dass ich mir gut als Stammbeisl für Menschen aus der Nachbarschaft vorstellen kann. Die Einrichtung ist zwar neu, erinnert aber stark an ein Wiener Vorstadt-Wirtshaus. Sehr gemütlich und zum Verweilen einladend. Und im Sommer gibt es einen hübschen Schani-Garten, wie ich erfahren konnte.

Gasthaus Zum Wohl

Stumpergasse 61
1060 Wien – 6. Bezirk
Telefon: +43 1 595 31 66
stumpergasse@zumwohl-gastro.com

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