Das leidige Zahnproblem und eine wunderbare Neuseelandspinat-Suppe

Suppe aus Neuseelandspinat

Als wäre diese fürchterliche Not-Operation vor drei Wochen nicht schon genug gewesen. Nein, am Wochenende hat sich dann auch wieder einmal mein Kiefer gemeldet. War ja so lange eine Ruhe. Was ist da nun wieder passiert. Ich befinde mich ja seit Monaten in einer sehr langwierigen Zahnsanierung im Unterkiefer. Da mir die Bestrahlung des selben den Verlust der Zähne in diesem Bereich gebracht hat, wurden vor einem Jahr Implantate gesetzt, auf die in der kommenden Zeit ein abnehmbarer Stegaufbau konstruiert werden soll. Das ist ein sehr aufwändiger Vorgang und bedarf mehrerer Zahnarzttermine. Meine Darmoperation hat das Ganze nun unterbrochen und die Abdrücke werden erst dann gemacht, wenn ich wieder halbwegs auf dem Behandlungsstuhl Platz nehmen kann. Nun hat sich Ende letzter Woche plötzlich ein stillgelegtes Implantat, das nicht für den Aufbau benötigt wird gemeldet. Schmerzen und Schwellungen rund um das Metallteil waren die Folge. Ich konnte am Sonntagmorgen nicht einmal mehr Wasser trinken, so dass ich mich auf den Weg in mein zweites Wohnzimmer, die Mund-Kiefer-Chirurgie gemacht habe. Es wurde nicht lange herumgefackelt, schon war ich im Mund betäubt und nach fast einer Stunde Feinarbeit, war das gute und auch teure Stück entfernt. Ich finde darin sogar einen positiven Aspekt, denn vermutlich hätte das Implantat ohnedies gezogen werden müsse, es stand zumindest zur Diskussion. Jetzt ist sozusagen der Weg für einen tadellosen Stegaufbau frei.
Natürlich schränkt mich das beim Essen noch mehr ein. Besonders mit Gewürzen muss ich nun zusätzlich sehr vorsichtig umgehen. Der Menüplan für die nächsten Tage bis die Fäden im Mund entfernt sind, lautet Gemüsesuppen. Schön, dass mir meine Schwester im Frühling eine Kiste mit essbaren, blühenden Pflanzen spendiert hat, die da munter auf meiner Dachterrasse vor sich hin wachsen. Darunter auch ein Neuseelandspinat. Diese Pfanze hat mit unserem herkömmlichen Spinat nichts zu tun, schmeckt aber sehr ähnlich und kann auch genauso verwendet werden. Roh im Salat, als Suppe oder als Beilage.
Vegane Neuseeland-Spinat-Suppe

Neuseeland-Spinat-Suppe

2 Portionen
200 g Neuseelandspinat
2 große, mehlige Kartoffel
1 kleine, weiße Zwiebel
1 Knloblauchzehe
Muskatnuss gerieben
Meersalz
500 ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Kartoffel schälen und klein würfeln. Zwiebel ebenfalls klein würfeln. Gemeinsam mit dem fein gehackten Knoblauch in Olivenöl andünsten und mit Gemüsebrühe aufgießen. Solange köcheln lassen bis die Kartoffel weich sind. Den grob geschnitten Neuseelandspinat dazugeben und einige Minuten weich kochen. Mit einem Mixstab fein pürieren und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

Neusellandspinat

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