Was Bakso Ayam mit meinem Wunschtraum zu tun hat


Bakso Ayam.
Bis vor wenigen Tagen hatte ich keine Ahnung was das sein könnte und auch nie davor  davon gehört. Ich bin darauf gestoßen, weil ich auf der Suche nach einem indonesischen Streetfood-Rezept war.
Ich war noch nie in Indonesien, das Land würde ich aber sehr gerne bereisen und die Möglichkeit könnte nun bestehen, falls, ja falls ich  den Blogevent von Claudia von Dinner um Acht, den sie gemeinsam mit der Frankfurter Buchmesse veranstaltet, gewinne. Der Weg dort hin ist ein langer, nicht nur weil ich nach Frankfurt fliegen müsste, was ich liebend gerne in Kauf nehmen würde. Nein, man muss dann auch noch live um den Sieg kochen. Auch kein Problem.
Als eher schwierig erwies sich da schon die Suche nach einem passenden Rezept. Vor allem weil ich bisher nicht wirklich authentisch indonesisch gegessen habe. Also habe ich unzählige Seiten durchstöbert und habe  zahlreiche Rezepte gefunden, die mir früher wunderbar geschmeckt hätten, die aber für mich heute einfach nicht mehr in Frage kommen. Denn auch hier lege ich Wert, dass das Gericht barrierefrei und geschmeidig ist. Somit fielen schon sämtliche Gerichte mit Reis oder Nudeln aus der Auswahl, auch Fleischspeisen kommen nicht in Frage.Über die Bildersuche wurde ich dann fündig. Dort stach mir mehrmals Bakso ins Auge. Bakso sind Knödel, die aus verschiedenen Fleischsorten zubereitet werden können und in einer Suppe serviert werden. Ich habe mich für Henderl vulgo Hühnchen entschieden, weil es faschiert besonders zart und weich ist.Ein wenig erinnert Bakso Ayam an unsere gute Hendlsuppe, die wir gerne bei Schnupfen kochen. Nur ein wenig fernöstlicher.
Das Rezept habe ich schließlich aus mehreren Vorgaben zusammengewürfelt und ich habe auch versucht möglichst regionale, heimische Lebensmittel zu verwenden. Somit habe ich statt Tapiokamehl ein einfaches Maismehl verwendet. Nur die Gewürze kommen aus dem Osten.

Drückt mir die Daumen, vielleicht wird das etwas mit mir und Indonesien.

Bakso Ayam

4 Personen

Fleischknöderl:
2 Hühnerbrüste
1 Ei
3-4 Esslöffel Maismehl
2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Maiskeimöl

Hühnersuppe:
1 kg Hühnerkeulen
1 Lauch
2 Stangen Sellerie
3 Karotten
1 kleiner Knollensellerie
1 Stängel Zitronengras
1 Scheibe Ingwer
2-3 Kaffernlimettenblätter
Salz
Pfeffer

Sambal Oelek nach Belieben

Hühnerkeulen waschen und in einem größern Topf gut mit Wasser bedecken. Gemüse grob schneiden und hinzufügen. Zirka 45 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Suppe abgießen. Hühnerfleisch und Gemüse können für die normalessende Familie für einen Mayonnaise-Salat weiterverwendet werden.
Hühnerbrüste in grobe Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen, ebenfalls würfeln und mit dem Hühnerfleisch im Cutter zerkleinern. Ei und Maismehl untermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und etwas Maiskeimöl einrühren. Hände gut befeuchten und kleine Knödeln formen. In der leicht köchelnden Suppe ziehen lassen bis sie oben schwimmen. Nach Belieben Sambal Oelek einrühren und gut schmecken lassen.


8 Comments on Was Bakso Ayam mit meinem Wunschtraum zu tun hat

  1. Anonym
    September 3, 2015 at 7:15 pm (2 Jahren ago)

    Ich drücke Dir so was von die Daumen, weil es so schön wäre, wenn der Wunschtraum nicht nur Wunsch und Traum, sondern zur Realität würde!! 🙂 Also: toi, toi, toi!!
    LG, Mimi

    Antworten
  2. Claudia Braunstein
    September 3, 2015 at 7:34 pm (2 Jahren ago)

    Danke Mimi! Ja, Indonesien ist wirklich seit Jahren ein Traum von mir. Mal schauen. Liebe Grüße Claudia

    Antworten
  3. Claudia von Dinner um Acht
    September 4, 2015 at 7:07 am (2 Jahren ago)

    Liebe Claudia, ich so froh und stolz, dass auch du mit dabei bist. Die Suppe sieht wunderbar aus. Und es ist toll, dass du regionale Zutaten mit fernöstlichen kombiniert hast. Genau so war das auch gedacht!
    Und jetzt hätte ich zu gerne Tässchen mit diesen geschmeidigen Schönheiten.
    Liebe Grüße
    Claudia

    Antworten
  4. Claudia Braunstein
    September 4, 2015 at 10:40 am (2 Jahren ago)

    Liebe Namenskollegin, das war wirklich eine kleine Challenge, zumal ich im Moment auf Flüssignahrung eingestellt bin. Das heißt, ich hab an den Knöderln nur geschnuppert 😉 Liebste Grüße aus Salzburg, Claudia

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  5. Hilla
    September 9, 2015 at 11:15 am (2 Jahren ago)

    Wieder was dazugelernt, danke und Grüße.

    Antworten
  6. Berta
    September 10, 2015 at 11:57 am (2 Jahren ago)

    Klingt doch super. Und stimmt ein bisserl nach Hendlsuppe klingts schon. Ich werds einfach mal ausprobieren.

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  7. Claudia Braunstein
    Oktober 4, 2015 at 5:05 pm (1 Jahr ago)

    Ja, das stimmt, die Suppe hat eine Ähnlichkeit mit einer klassischen Hendlsuppe. Liebe Grüße Claudia

    Antworten

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