Biskuit mit Beerenschaum

Rundherum trifft man auf unzählige Kuchen, Torten, Cupcakes und sonstige Backwaren mit Beeren in allen Variationen.

Eigentlich schließe mich gängigen Trends nur ungern an, aber bei der heutigen Beerenauswahl frühzeitig am Grünmarkt musste ich einfach zugreifen, zumal ich auf einem Feld südlich von Salzburg gestern eigentlich schon selbst Heidelbeeren pflücken wollte, wenn mich nicht ein Besuch in der Autowerkstatt davon abgehalten hätte.
Und nun zu meinem Biskuitrezept. Es ist sehr einfach und unkompliziert und stammt aus meinem ersten Studentenleben, das ein wenig wilder ablief als mein heutiges Studentendasein. Damals in den frühen Achzigern gab es in Studenhaushalten üblicherweise keine Küchenwaagen. Somit behalf man sich mit Bechern, Tassen oder Löffeln als Maß.
Heute rief ich mir diese Biskuitmasse wieder ins Gedächtnis. Ich habe sie jedoch statt mit glattem Mehl mit Dinkelvollkornmehl zubereitet.
Biskuit ist durch seine weiche Konsistenz natürlich ganz wunderbar bei Kau- und Schluckproblemen geeignet.


Biskuit mit Beerenschaum

1 Backblech


8 Eier
8 Esslöffel Backzucker
8 Esslöffel Dinkelvollkornmehl
1 Teelöffel Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g Stachelbeeren
100 g Ribiseln (Johannisbeeren)
100 g Heidelbeeren
250 ml Schlagobers (Sahne)
1 Löffel Honig
Staubzucker


Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eidotter mit Zucker so lange cremig rühren, bis die Masse weißlich ist. Mehl und Vanillezucker einsieben und den Eischnee unterheben. Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig auftragen. Bei 160 Grad gut 15 Minuten mit Umluft backen. Auskühlen lassen.
Beeren ohne Stängel und Blättchen fein pürieren und mit dem aufgeschlagen Obers verrühren. Mit Honig abschmecken. Hier kam hausgemachter Maiwipferlhonig zum Einsatz.
Biskuit mit Staubzucker bestreuen, in Quadrate schneiden und mit dem Schaum servieren. 


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