Salzburger Schottsuppe

Schotten nennt man nicht nur die Einwohner eines Teiles Großbritanniens, sondern auch Topfen oder Quark aus Buttermilch. 
Dieses Milchprodukt ist eine Salzburger Spezialität und wird vor allem im Innergebirg, den südlichen Landesteilen, auch noch von Hand gerührt. Der größte Molkereibetrieb des Landes produziert Schotten auch für den normalen Verkauf an den Endverbraucher. So findet man auch bei uns in der Stadt in vielen gut sortierten Lebensmittelgeschäften frischen Schotten.
Schottsuppe war sehr lange Zeit ein Arme-Leut-Essen, erfreut sich aber immer öfter großer Beliebtheit auch in der bodenständigen Gastronomie. 
Wirklich optisch attraktiv ist diese Speise nicht, dafür aber sehr mollig, wärmend und überaus geschmeidig. 
Die Suppe lässt sich schnell und unkompliziert herstellen, Wer keinen Schotten zur Hand hat, kann diesen durch Topfen oder Quark ersetzen. 
Schotten lässt sich, ähnlich wie Topfen sehr gut zu Aufstrichen verarbeiten. 



Salzburger Schottsuppe

4 Portionen

100 g Schwarzbrot
200 g Schotten (ersatzweise Topfen)
150 ml Sauerrahm
750 ml Gemüsebrühe
Salz
schwarzer Pfeffer

Gemüsebrühe erhitzen und das Schwarzbrot weich kochen. Mit dem Mixstab pürieren.
Schotten mit Sauerrahm gut vermengen und in die Suppe einrühren. Kurz aufkochen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Einlage passen auch geröstete Schwarzbrotwürfel.


0 comment on Salzburger Schottsuppe

  1. Toettchen
    November 26, 2014 at 9:07 pm (2 Jahren ago)

    Schottsuppe habe ich früher nie gemocht. In der steirischen Variante war es mir zu säuerlich. Wieso weiß ich nicht, denn danach habe ich die Köchin nie gefragt. Es kommt auch auf das Brot an, welches man in der Obersteiermark erst am Tisch in die fertige Suppe brockte.
    Deine Variante dagegen kann ich mir sehr wohlschmeckend vorstellen.

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  2. Claudia Sassomarrone
    November 27, 2014 at 4:09 pm (2 Jahren ago)

    Hallo Toettchen. Wenn die Suppe einen säuerlichen Geschmack hat, dann wurde sie vermutlich mit dem Kochwasser von Geselchtem angerichtet, Sozusagen eine Söchsuppn. Die wird meist mit Sauerrahm zubereitet. Die Brotqualität ist natürlich wichtig. Mir kommt diese Variante sehr entgegen, weil das Brot durch das Einweichen schön gatschig ist. Tja, dadurch natürlich auch nicht sonderlich attraktiv, aber wirklich wohlschmeckend. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

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