What a night! leadersoftheyear 2014

Andreas Döllerer ist Koch des Jahres


Der 18. November 2014 wird mir wohl noch länger in Erinnerung bleiben.
Vormittags zur großen Nachkontrolle in der Klinik, die ich mit erfreulichen Ergebnissen am frühen Nachmittag verließ um schnell zum Friseur zu eilen, denn abends stand die Gala Nacht 2014, powered by Rolling Pin, dem größten österreichischen Gastromagazin, im Hangar-7 in Salzburg am Programm.


Ich war zu diesem außergewöhnlichen Event von der Firma All-Clad eingeladen. Nicht irgendwo hin, sondern an den Tisch der Finalisten, Kategorie Bester Koch. All-Clad ist ein ein amerikanisches Unternehmen, das überwiegend die Gastronomie mit hochwertigsten Töpfen und Pfannen beliefert und auch für den Endverbraucher erhältlich ist. Das Unternehmen hat an diesem Abend den Preis für den besten Koch übergeben.



Der Hangar 7 ist ja weit über die Salzburger Landesgrenzen bekannt, nicht nur als TV-Location für einen Fernsehsender, sondern auch als Räumlichkeit für große Veranstaltungen und somit prädestiniert für eine derartige Preisverleihung wie leaders of the year 2014.

Karli und Rudi Obauer, Heinz Reitbauer


Schon beim Empfang tummelten sich bekannte Gesichter und ich habe nach vielen Jahren die Brüder Karli und Rudi Obauer aus Werfen wieder getroffen. So manchen Geburtstag oder Hochzeitstag haben wir bei ihnen gefeiert. 

Thomas Dorfer und Eckart Witzigmann



Eckart Witzigmann, der Grand Seigneur und Patron des Ikarus, war kaum zu übersehen. Oliver Hoffinger, der breiten Öffentlichkeit vor allem als Fernsehkoch bekannt, beeindruckte mich besonders durch seine Körpergröße.
Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher fiel mir als besonders umtriebig auf, er nahm auch mehrere Male an unserem Tisch Platz.
Heinz Reitbauer wurde die Auszeichnung Inspiration Chef zu teil. Ein Grund um endlich wieder einmal ins Steirereck zu gehen, wenn ich in Wien bin.

Ewald Plachutta



Bei Ewald Plachutta konnte ich mich persönlich für das neue Kochbuch, das ich in den kommenden Tagen vorstellen werde, bedanken.

Didi Dorner mit Begleitung


Mein Tischnachbar war einer der Finalisten, Didi Dorner aus Graz, den ich noch aus seiner Zeit aus der Obersteiermark kenne. Wir führten ein sehr angeregtes Gespräch zum Thema barrierefreies Kochen und ich habe mir fest vorgenommen möglichst bald einen Abstecher nach Graz zu machen.

Josef und Maria Steffner


Mit Josef Steffen vom Mesnerhaus aus Mauterndorf sass ein weiterer Finalist am Tisch. Neben anderen geladenen Gästen, konnte ich mich sehr intensiv mit dem späteren Sieger Andi Döllerer von Döllerer’s Genusswelten aus Golling unterhalten. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als er als Kind durch die Räume des elterlichen Gasthauses und Spitzenrestaurants lief.



Das Menü wurde vom Sieger aus der Kategorie Caterer, Impacts aus Wien serviert. Durch meine Einschränkungen konnte ich natürlich nicht alles essen. All das ich kosten konnte, war wirklich geschmacklich einwandfrei. Besonders die Kürbistarte, eine Beilage zum rosa gebratenen Rinderfilet, das ich leider unangetastet zurückgehen lassen musste, hatte es mir angetan. Herr Dorner machte sich Sorgen um mich und hatte mir auch seine Tarte angeboten. Auch die Vorspeise, zweierlei Seesaibling mit Erdäpfel-Endivieensalat und das Milchreis-Soufflé waren nicht zu verachten, auch wenn ich nur Miniportionen davon kosten konnte. In einem normalen Gastbetrieb weise ich immer auf meine Bedürfnisse hin, aber im Rahmen eines Caterings ist das nur sehr schwer möglich. Besonders nett waren die jungen Damen und Herren aus der Servicebrigade.



Durch den Abend führten Jürgen Pichler, Geschäftsführer von Rolling Pin und der Entertainer Matt Rossman, der irgendwie an Rowan Atkinson erinnerte. Sehr charmant und witzig.


Matt Rossmann, Jürgen Pichler, Andi Döllerer und George Heinrici


Meine Aufzählung ist natürlich vollkommen unvollständig, denn es wurden insgesamt Preise in 19 Kategorien vergeben.
Die Verleihung endete knapp nach Mitternacht. Auf die After-Show-Party, die vermutlich noch sehr lange gedauert hat, habe ich verzichtet und bin mit einem prall gefüllten Goodiebag bestens gelaunt mit sehr vielen positiven Eindrücken nach hause gefahren.
Zum Schluss möchte ich noch die besondere Wertschätzung meiner zahlreichen Gesprächspartner im Bezug auf meine Esseinschränkungen hervorheben. Es haben sich zu diesem Thema, auf das auch in der Gastronomie wenig geachtet wird, viele neue Aspekte ergeben.
Ein ganz besonders Danke an meinen Gastgeber All-Clad, vertreten durch George Henrici.





0 comment on What a night! leadersoftheyear 2014

  1. Liv
    November 19, 2014 at 1:29 pm (3 Jahren ago)

    Das hört sich nach einem sehr sehr schönen und spannenden Abend an! Ich finde es total interessant, mal als 'Normalsterblicher' bei solch einem Event Mäuschen zu spielen – da kam dein Bericht gerade recht! 🙂

    Liebe Grüße

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  2. Kathies Cloud
    November 19, 2014 at 1:42 pm (3 Jahren ago)

    Sehr toller Bericht, klingt nach einem tollen Abend an dem du da teilgenommen hast 🙂

    Liebe Grüße
    Kathi

    Antworten
  3. giftigeblonde
    November 19, 2014 at 1:53 pm (3 Jahren ago)

    Ganz ganz toll, ich wäre gerne sogar als Staubkörnchen da dabei gewesen…lauter tolle Köche,..ein großartiges Event und ich vergönne dir, dass du da dabei sein konntest!
    lg. Sina

    Antworten
  4. Claudia Sassomarrone
    November 19, 2014 at 1:54 pm (3 Jahren ago)

    Hallo Live, das freut mich, dass ich Dir einen kleinen Einblick in den Innercircle geben konnte 😉 Es war für mich einfach sehr schön, so viele bekannte Gesichter, die ich aus meinem Leben vor meiner Erkrankung kannte, wieder zu treffen. Ein wirklich toller Abend! Liebe Grüße Claudia

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  5. Claudia Sassomarrone
    November 19, 2014 at 1:55 pm (3 Jahren ago)

    Hallo Kathi, toll ist fast zu wenig, grandios! einfach grandios! Liebe Grüße Claudia

    Antworten
  6. Claudia Sassomarrone
    November 19, 2014 at 1:59 pm (3 Jahren ago)

    Hallo Sina, ja, das war wirklich ein wunderbarer Abend, vor allem weil ich mit sehr vielen Menschen über meine Problematik im Zusammenhang mit Essen im Wirtshaus sprechen konnte. Viele Gastronomen nehmen es gar nicht wahr, wie leidvoll das für den Betroffen sein kann, nicht s auf einer Speisekarte zu finden. Liebe Grüße Claudia

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