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Herbstlicher Couscous-Salat

In meiner Heimatstadt Salzburg hat sich in den letzten Monaten ein reger Austausch unter uns Bloggern ergeben. Im Schnitt einmal im Monat trifft man sich zu einem Stammtisch mit Blogbetreibern aus allen möglichen Sparten. 
Und dazwischen sitzen auch die Foddbloggerinnen in geheimer Mission zusammen. Da wird natürlich nicht nur gequatscht und beratschlagt, sondern auch gegessen.
Bei Treffen im privaten Rahmen bringen meist alle Beteiligten eine Kleinigkeit zum Essen mit.
Und deshalb habe ich gestern einen Couscous-Salat zu unserem Date mitgebracht. 
Üblicherweise serviert man Taboulé im Sommer als erfischendes, leichtes Gericht. Aber auch mit herbstlichen Früchten eignet sich dieser Salat ganz wunderbar als Mitbringspeise.
Da ich auf sämtliche tierische Substanzen verzichtet habe, darf sich mein Salat in die #Tierfreitag-Liste eintragen.



Herbstlicher Couscous-Salat

4 Portionen

250 g Couscous
300 ml Gemüsebrühe
1 kleine Jungzwiebel
1 halbe Birne
100 g kernlose Weintrauben
1 Feige
100 g Blaubeeren
100 g geriebene Walnüsse
Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Stängel Minze



Gemüsebrühe erhitzen und Couscous einrühren. 5 Minuten unter mehrmaligem Umrühren bei niedriger Temperatur weiter köcheln lassen. Eventuell noch Brühe nachgießen.
Zwiebel und Obst sehr fein würfeln und mit der fein gehackten Minze und den geriebenen Walnüssen unter den Couscous mischen. Zitronensaft und reichlich Olivenöl einrühren. Salat im Kühlschrank durchziehen lassen.
Bei Bedarf kann man Sauerrahm untermengen um den Salat geschmeidiger zu machen, dann ist er jedoch nicht mehr tierfrei.

Schokolade-Minze-Tiramisu


Der Herbst hat Einzug gehalten, eigentlich ist er schon seit Wochen hier. Vielleicht kann man doch noch mit ein paar Altweibersommertagen rechnen, nach diesen kühlen, verregneten Wochen. Ich muss dazu erwähnen, dass dieses feuchte Wetter sehr oft Narbenschmerzen verursacht, deshalb wäre mir ein Dauersommer mit milden Temperaturen am liebsten.
Jedenfalls sind die Kräuter auf der Terrasse zum abernten, auch die Minze, die ziemlich ausgetrieben hat und heuer wohl keine neuen Blätter mehr tragen wird. (mehr …)

Waldpilze im Glas zum #Tierfreitag

Einer der wenigen Vorteil an diesem verfrüht herbstlichen Wetter ist der Umstand , dass es heuer viele Waldpilze gibt. Ich selbst erkenne gerade Steinpilze, Eierschwammerl und Fliegenpilze. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn im näheren Umfeld Pilzsucher und vor allem Kenner zu finden sind. Ein netter Freund meiner Eltern zählt zu dieser Kategorie und hat mir vor zwei Tagen eine schöne Ausbeute frei Haus geliefert. Neben den allseits bekannten Steinpilzen, auch „Herrenpilz“ genannt, fanden sich noch Rotkappen und Fichtenreizker. Diese beiden Sorten zeichen sich auch dadurch aus, dass sie sich schon nach kurzer Lagerung, spätestens aber beim Aufschneiden, verfärben. Man sollte sich durch die dunkle Farbe nicht irritieren lassen, zumal der wunderbare Geschmack erhalten bleibt.

Normalerweise würde sich diese Kombination für eine Schwammerlsoße oder ein Pilzgulasch eignen, doch habe ich heute ein wenig experimentiert, weil das Gericht auch zum #Tierfreitag passen sollte. 
Die Idee eines Aufstriches war schnell geboren. Ursprünglich wollte ich die Masse pürieren, dann habe ich mich aber für fein hacken entschieden, und das Ergebnis ist ein herrliches Löffelgericht, das man auch als Aufstrich oder Pesto für Nudeln verwenden kann.
Man kann für dieses Rezept jegliche Art von Wald- oder auch Kulturpilzen verarbeiten. 


Waldpilze fein gehackt

2 Portionen

500 g gemischte Waldpilze
2 Jungzwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Thymian
1 Zweig Majoran
1 Stängel Rosmarin
Meersalz
Olivenöl


Pilze mit einem Pinsel säubern und in Scheiben schneiden. In einer beschichten Panne portionsweise in Olivenöl scharf anbraten. Zwiebeln und Knoblauch sehr fein würfeln und im Bratrückstand dünsten. Die Pilze dazugeben und nochmals durchrösten. Kräuter hacken und einrühren. Salzen. Pilzmasse auf ein großes Schneidbrett geben und sehr fein hacken. In Portionsgläser abfüllen.

Im Hintergrund Fichtenreizker, vorne links Rotkappe und vorne rechts ein Steinpilz.

Dinkel-Eiernockerl

Auf den letzten Abdruck ist es mir jetzt doch noch gelungen, ein hübsches Rezept für Yushkas Blogevent zu schreiben. 
Ein schönes Thema hat sich die Sugarprincess da ausgedacht: Lieblingsessen unserer Kinder. Das liegt auf der Hand, denn Yushka ist Mama von sechs, ja, richtig gelesen, von sechs Kindern! Obwohl ich selber vier erwachsene Kinder habe, habe ich großen Respekt davor. Eine meine beiden Schwestern ist sogar Mama von sieben Kindern – eine Leistung, vor der ich meinen Hut ziehe, denn es wird immer schwieriger in unserer Gesellschaft, mit so viel Nachwuchs zu leben. Es dauert ja bekanntermaßen ein paar Jahre, bis man sie relativ bedenkenlos in die große, weite Welt schicken kann. Dazwische geht man manchmal ein wenig an die eigenen Grenzen.
Zurück zum Thema, dem Kinderlieblingsessen. So etwas gibt es natürlich auch bei uns, mehrere davon sogar, aber Eiernockerl sind auch heute noch ein Gericht, das sich meine Kinder wünschen, wenn alle bei uns zu Hause antanzen. 
Heute koche ich Nockerl am liebsten mit Vollkornmehl, bevorzugt aus Dinkel. Es spricht aber überhaupt nichts dagegen, normales Universalmehl zu verwenden.
Für mich vermische ich die Nockerl gerne mit einer Schnittlauchsoße, das macht sie geschmeidig.


Dinkel-Eiernockerl

4 Portionen

400 g Dinkelvollkornmehl
4 Eier für den Teig
200 ml Milch
50 g Butter
Salz
Muskatnuss
2 Eier
Schnittlauch
Butter

Mehl, Eier, Milch und zerlassene Butter gut verkneten. Sollte der Teig zu zäh sein, etwas Milch hinzufügen.
Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig mit einer Nockerlreibe in das Wasser reiben. Wenn die Nockerl an die Oberfläche schwimmen, mit einer Kelle herausheben und kurz mit kaltem Wasser abspülen. 
In einer Pfanne Butter zerlassen, Nockerl hineingeben. Für vier Portionen 2 Eier verquirlen und darüber geben. Mehrmals gut durchrühren, eventuell noch etwas nachsalzen und mit fein geschnittenem Schnittlauch servieren. 
Dazu essen wir gerne gemischten Salat.

Überbackene Jakobsmuscheln


Schade, dass Jakobsmuscheln nicht zu den regionalen Lebensmitteln zählen, sonst würden sie wohl öfter auf meinem Speiseplan stehen. Diese Muschelart ist deshalb so bekömmlich, weil das Fleisch so zart und weich ist.
Ich esse Kammmuscheln, wie sie auch genannt werden, von roh bis durchgegart in allen Variationen. (mehr …)

Suppe aus jungem Sellerie

Endlich komme ich nach einigen Wochen wieder dazu, einen Beitrag für den #Tierfreitag zu schreiben. Wie schon einige Male erwähnt, ist dies ein Projekt von Katharina Seiser, an dem ich ziemlich regelmäßig teilnehme. 
Es geht dabei darum, Rezepte auf rein pflanzlicher Basis ohne Mithilfe von Fertigprodukten herzustellen. Die andere Sichtweise auf den Tierfreitag ist, Projekte vorzustellen, die besonders auf artgerechte Tierhaltung achten. Ich selbst esse aus sehr verständlichen Gründen kaum mehr Fleisch. Nicht, dass es mir nicht schmecken würde, aber meine Kaueinschränkung hindert mich vielfach daran. Darum konzentriere ich mich am Tierfreitag auf pflanzliche Gerichte, was auch immer eine große Herausforderung ist, weil viele Obst- und Gemüsesorten meist relativ schwierig zu kauen und zu schlucken sind.
Eine wunderbare, frische, junge Sellerieknolle mit Blättern hat mich auf dem Markt zu meinem heutigen Rezept angeregt. Die Sellerieblätter verwendet man üblicherweise, um klare oder gebundene Suppen zu würzen, ich habe daraus hingegen einen Pesto produziert, den man auch gut zu gedämpftem oder gebratenem Fisch servieren kann.


Selleriesuppe aus jungen Knollen

4 Portionen


1 junge Knolle Sellerie mit Blättern
3 mittlere heurige Kartoffeln
1 kleiner Bund Petersil
1 l Gemüsebrühe
20 g Pinienkerne
Olivenöl
Meersalz
weißer Pfeffer
Saft einer halben Zitrone


Sellerieknolle und Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden, in einem Topf mit Gemüsebrühe weich kochen und anschließend mit dem Mixstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, so kann man noch Gemüsebrühe hinzufügen.
Sellerieblätter und Petersil grob hacken und mit Pinienkernen sowie reichlich Olivenöl und Zitronensaft im Mixer zu einer sämigen Paste verarbeiten. 
Suppe mit Pesto servieren.


Gefüllte Kohlrabi

Vor einigen Tagen habe ich mein Rezept für Ragù alla Bolognese vorgestellt. 
Davon habe ich so viel gekocht, dass sogar ein Teil im Tiefkühler landete. Ein anderer Teil landete allerdings in diversen Kohlrabis. 
Kohlrabi zählt zu der großen Kohlfamilie und ist eine zweijährige Gemüsepflanze. Er ist reich an Proteinen, Ballaststoffen und Kohlehydraten, ein Lieferant von Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen.
Früher, als ich noch keine Essprobleme hatte, kam der Rübenkohl oft roh als Snack auf den Tisch. Heute koche ich manchmal Suppe daraus, oder ich dünste ihn und fülle ihn mit Sugo – oder auch vegetarisch.


Gefüllte Kohlrabi

4 Portionen


4 Kohlrabi
400 ml Ragù alla Bolognese
100 g Feta
Gemüsebrühe
250 ml Schlagobers (Sahne)

Kohlrabi schälen, am Blattansatz jeweils einen Deckel abschneiden und die Knollen mit einem Melonenausstecher aushöhlen. Die Knollen in einen Topf setzen, mit Gemüsebrühe aufgießen, weich dünsten lassen und wieder herausheben.
Das Ragù mit Feta vermengen und in die Kohlrabi füllen. Diese in eine ofenfeste Form setzen, das ausgestochene Fruchtfleisch grob hacken und hinzufügen. Mit Gemüsebrühe ca. 3 cm aufgießen und 20 Minuten bei 175 Grad im Backrohr schmoren. Schlagobers hinzufügen und nochmals 10 Minuten im Rohr ziehen lassen. Bei Bedarf Kohlrabifleisch und Obers mit dem Stabmixer pürieren.


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