Shakshuka à la Gigi in zwei Varianten

2 min. Lesezeit

Zuletzt aktualisiert am 14. Dezember 2020 um 9:10

[pinterest-image message=”Einfaches Rezept für das israelische Frühstücksgericht Shakshuka. Gut geeignet für die ganze Familie, gelingsicher. #frühstücksgericht #dysphagiekost” image=”https://geschmeidigekoestlichkeiten.at/wp-content/uploads/2015/01/Shakshuka-1.jpg” custom_image=”https://geschmeidigekoestlichkeiten.at/wp-content/uploads/2015/01/Rezept-aus-Israel-Shakshuka-in-zwei-Varianten.jpg”][pinterest-image message=”Einfaches Rezept für das israelische Frühstücksgericht Shakshuka. Gut geeignet für die ganze Familie, gelingsicher. #frühstücksgericht #dysphagiekost” image=”https://geschmeidigekoestlichkeiten.at/wp-content/uploads/2015/01/Shakshuka-1.jpg” custom_image=”https://geschmeidigekoestlichkeiten.at/wp-content/uploads/2015/01/Rezept-aus-Israel-Shakshuka-in-zwei-Varianten.jpg”]Israelisches Nationalgericht. Shakshuka serviert in zwei Varianten. #shakshuka #rezept #eiergericht #frühstück

Shakshuka gibt es bei uns nicht erst seit Yotam Ottolenghi, der dieses Gericht auch in Europa populär gemacht hat. Trotzdem habe ich diese Frühstücksspeise seit einiger Zeit nicht mehr zubereitet. Nun ist es so, dass im letzten Dezember eine neue Pfanne in meiner Küche eingezogen ist. Nicht irgendeine, sondern eine Edelstahl-Pfanne, die hauptsächlich Köche in der Spitzengastronomie verwenden. Inzwischen kann man diese wunderbaren Küchenutensilien auch im gut sortierten Einzelhandel beziehen.

Shakskuka in zwei Varianten

Ich habe mit dem guten Stück schon so einiges zubereitet, vor allem auch Eiergerichte, wie Eierspeis, Schmarren und Frittaten. Also lag es auf der Hand nach langer Zeit wieder einmal ein israelisches Frühstück auf den Tisch zu zaubern. Ich koche dieses Gericht nach einem Rezept meiner seligen Schwiegermama. Vermutlich gibt es auch von dieser traditionellen Speise unzählige Varianten. Üblicherweise serviert man Shakshuka in der Pfanne, für meine persönlichen Essbedürfnisse richte ich es auch gerne in meinem  Eierkoch, einem ofenfesten Glas, an.

Shakshuka á la Gigi

Gigi, das war der Kosename meiner lieben Schwiegermama, die eigentlich Gisela hieß. Von ihr habe ich viele traditionelle israelisch und auch jüdische Rezepte übernommen.

Shakshuka in der Pfanne und im Glas

Shakshuka in zwei Varianten

Shakshuka à la Gigi

Zubereitungszeit 20 Minuten
Gericht Frühstück, Jause
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

  • 1 roter Paprika
  • 1 gelber Paprika
  • 4 Eier
  • 2 Tomaten
  • 1 kleine weiße Zwiebel
  • 1 kleiner Bund Petersil
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • grober schwarzer Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Raz-el-Hanout Gewürzmischung

Anleitungen
 

  • Paprika vierteln und entkernen.
  • Im Backrohr bei 200 Grad grillen bis die Haut braun ist.
  • Mit einem feuchten Tuch abdecken, abkühlen lassen, enthäuten und klein würfeln.
  • Tomaten kreuzweise einritzen in heißem Wasser kurz überbrühen, enthäuten, teilen, die Kerne entfernen und ebenfalls klein würfeln.
  • Zwiebel schälen und fein hacken.
  • In reichlich Olivenöl glasig dünsten und Paprika- und Tomatenwürfel hinzufügen.
  • 10 Minuten schmoren lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Raz-el-Hanout würzen. Gut durchrühren.
  • Vier kleine Mulden bilden und jeweils die Eier einfüllen und nochmals schmoren lassen bis die Eier gar sind..
  • Petersil grob hacken und einstreuen.

Notizen

Für die Variante im Glas, je ein ofenfestes Glas mit Olivenöl einstreichen, zwei  Esslöffel der Gemüsemasse einfüllen und ein je Ei darüber schlagen.
Im Wasserbad so lange ziehen lassen, bis die Eier pochiert sind.
In der verbliebenen Masse in der Pfanne zwei Mulden formen und je ein Ei schlagen.
Bei mittlerer Temperatur mindestens 8 Minuten ziehen lassen.
Dazu passt sehr gut frisches Fladenbrot.
Keyword Eier, Tomaten, vegetarisch

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1 Kommentar
  • Evelin Ayadi-Krenzer
    Januar 26, 2015

    Kreuzkümmel, Raz-al-Hanout, die Eier… Fladbrot. Sehr verdächtigt 😉 Ich kenne Shakshouka aus Tunesien. Ich liebe dieses Gericht. Wenn wir mal ideenlos aber alle hungrig sind, dann kommt immer Shakshouk auf den Tisch. Unbedingt probieren!

  • Claudia Braunstein
    Januar 27, 2015

    Hallo Evelin, das stimmt natürlich, Shakshuka gibt es nicht nur im nahen Osten sondern auch in Nordafrika. Liebe Grüße, Claudia

  • Franzi / Dynamite Cakes
    Januar 27, 2015

    Das sieht lecker aus, das liest sich lecker durch – und jetzt hab ich genau darauf Appetit,… nein Hunger sogar. Danke dir für das Rezept 🙂

    Liebste Grüße, Franzi

  • Claudia Braunstein
    Januar 27, 2015

    Liebe Franzi, falls der Hunger gaaaaanz groß ist, dann kannst du dir die Schälerei auch sparen und Paprika und Tomaten einfach klein würfeln 😉 Liebste Grüße, Claudia

  • Franzi / Dynamite Cakes
    Januar 27, 2015

    Ja, ich glaube, da würde meine Bequemlichkeit siegen – doch denke ich auch, dass es bestimmt auch einen geschmacklichen Unterschied macht. Mal testen. Was ich so toll finde an dem Rezept: Total simpel, aber ich wäre nicht auf die Idee gekommen noch zusätzlich Kreuzkümmel ranzumachen – Genial 🙂

  • Ela Ruether
    Januar 29, 2015

    Liebe Claudia, da kommen mir Erinnerungen an eine meiner Israel/Palästina-Reisen… durfte in einem Shakshuka-Restaurant in Tel Aviv dessen Besitzer in Action, sprich beim Shakshuka-kochen fotografieren… Mal schauen, ob ich das noch wiederfinde. Dann poste ich es mal… danke für die Erinnerung!

  • Claudia Braunstein
    Januar 29, 2015

    Hallo Ela, jö, Tel Aviv ist eine tolle Stadt! Ich freu' mich, dass ich dir Erinnerungen geschaffen habe. Die Fotos würden mich auch interessieren. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

  • Miriam
    Juni 7, 2016

    Ich hab das ja immer noch nicht gemacht und das obwohl ein Shakshuka-Rezept anscheindend momentan zum guten Ton eines jeden Foodblogs gehört 😉 Mal schauen, wann es bei mir soweit ist. Aber wenn, dann mach ich das zum Mittagessen und nicht schon zum Frühstück! Lg, Miriam

    • Claudia Braunstein
      Juni 8, 2016

      Hallo Miriam, wie ich im Artikel erzählt habe, bei uns steht Shakshuka schon seit Jahrzehnten am Speiseplan, da kannte das in unseren Breitengraden niemand, außer er hatte irgendwelche Beziehungen zu Israel. Heute wird es in der Szene gefeiert, als wäre es gerade erfunden worden. Ausprobieren, schmeckt total lecker. Liebe Grüße Claudia

  • Ingrid
    Februar 11, 2020

    Hallo Claudia,
    Wann kommen den in Rezept oben die Eier ins Spiel?
    Gruß
    Ingrid

    • Claudia Braunstein
      Februar 11, 2020

      Liebe Ingrid, herzlichen Dank fürs aufmerksam machen. da ist mir bei der Übertragung des Rezepts in das neue Layout tatsächlich eine Zeile abhanden gekommen. Liebe Grüße, Claudia