Insalata Caprese, ganz geschmeidig

Zuletzt aktualisiert am 16. April 2017 um 16:58
Insalata Caprese ist der klassische italienische Sommersalat, der vor gut 25 Jahren die Reise über die Alpen angetreten hat, um auch im deutschsprachigen Raum als Tomaten-Mozzarella-Salat berühmt zu werden.
Damals, als ich mich noch in Rom und Umgebung herumtrieb, war dies ein sehr beliebtes, kleines Mittagessen bei hohen Außentemperaturen. Vorzugsweise wurde oftmals auch Thunfisch darunter gemischt.
Die Zusammenstellung von Mozzarella, Tomaten und Basilikum symbolisiert übrigens die italienischen Nationalfarben.
Der Name „caprese“ leitet sich, wie wäre es anders zu erwarten, von der Insel Capri ab, die der Inbegriff von Sommer, Sonne, Meer und Ferien ist.
Da Tomaten, oder Paradeiser, wie wir Österreicher auch gerne sagen, für mich im rohen Zustand ein No-Go sind, habe ich sie zu einem feinen Gelee verarbeitet.
Es gibt ja auch Menschen, die überhaupt keine rohen Tomaten essen, gekochte aber sehr wohl. Für jene ist meine Zubereitungsart ebenfalls ein Favorit.
Geschmeidige Insalata Caprese
4 Portionen
4 große Eiertomaten
400 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Honig
1 Knoblauchzehe
2 Teelöffel Agar-Agar
Salz
Pfeffer
1 Kugel Büffelmozzarella
125 ml Schlagobers (Schlagsahne)
1 halber Bund Basilikum
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Aceto Balsamico
Tomaten entstielen und in grobe Würfel schneiden. Mit Gemüsebrühe, Honig und Knoblauch im Standmixer fein pürieren. Durch ein sehr feines Sieb passieren. 500 ml der Flüssigkeit mit Agar-Agar aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Eine flache Form mit Klarsichtfolie auskleiden und die Flüssigkeit hineingießen.
Gut 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen, bis die Masse fest ist.Mozzarella sehr fein würfeln, eventuell mit einer Gabel zerdrücken, mit Schlagobers vermengen, salzen und pfeffern.
Basilikum ganz fein hacken, mit Olivenöl und Aceto Balsamico gut verrühren.Mozzarellasauce auf einem flachen Teller verteilen, Basilikumöl einrühren und Tomatengeleekugeln daraufsetzen. Die Kugeln sticht man am besten mit einem Melonenausstecher aus.








