Malfatti, Ricotta-Spinat-Nocken


Malfatti, auf gut Deutsch „schlecht gemacht“, erinnern mich an meine römischen Zeiten, die im vorigen Jahrtausend stattgefunden haben. Schlecht gemacht deshalb, weil die Nocken etwas schlampig aussehen. In unseren Breitengraden nennt man dieses Gericht Ricotta-Spinat-Nocken. Meine Variante wird mit Radicchio-Tomatengemüse serviert.

Ricotta-Spinat-Nocken

4 Portionen

250 g Ricotta
2 Eier
100 g Mehl
50 g geriebener Parmesan
300 g Babyspinat
1 halbe rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Muskatnuss
1 Radicchio trevisano
250 g Datteltomaten
Salz
Pfeffer
Olivenöl
1 Teelöffel Staubzucker
gehobelter Parmesan
Salbeiblätter

Zwiebel und Knoblauch sehr fein würfeln und in Olivenöl andünsten. Den Spinat hinzufügen und gut umrühren, bis er in sich zusammenfällt.
Ricotta gründlich mit den Eiern vermischen, Mehl und Parmesan einrühren. Spinatmasse unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und eine halbe Stunde kühl stellen.
Zwei Dessertlöffel mit kaltem Wasser befeuchten, aus der Masse Nocken formen und diese in wallendem Salzwasser ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schöpfkelle herausheben und beiseitestellen.
Tomaten vierteln und Radicchio in Streifen schneiden. In reichlich Olivenöl anbraten und einkochen lassen. Salzen, pfeffern und einen kleinen Löffel Staubzucker einrühren. Zwei bis drei fein geschnittene Salbeiblätter hinzufügen. Nochmals kurz aufkochen.
Die Nocken auf dem Tomatengemüse servieren und etwas groben Parmesan darüberstreuen.

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