Suppe aus jungem Sellerie

Endlich komme ich nach einigen Wochen wieder dazu, einen Beitrag für den #Tierfreitag zu schreiben. Wie schon einige Male erwähnt, ist dies ein Projekt von Katharina Seiser, an dem ich ziemlich regelmäßig teilnehme. 
Es geht dabei darum, Rezepte auf rein pflanzlicher Basis ohne Mithilfe von Fertigprodukten herzustellen. Die andere Sichtweise auf den Tierfreitag ist, Projekte vorzustellen, die besonders auf artgerechte Tierhaltung achten. Ich selbst esse aus sehr verständlichen Gründen kaum mehr Fleisch. Nicht, dass es mir nicht schmecken würde, aber meine Kaueinschränkung hindert mich vielfach daran. Darum konzentriere ich mich am Tierfreitag auf pflanzliche Gerichte, was auch immer eine große Herausforderung ist, weil viele Obst- und Gemüsesorten meist relativ schwierig zu kauen und zu schlucken sind.
Eine wunderbare, frische, junge Sellerieknolle mit Blättern hat mich auf dem Markt zu meinem heutigen Rezept angeregt. Die Sellerieblätter verwendet man üblicherweise, um klare oder gebundene Suppen zu würzen, ich habe daraus hingegen einen Pesto produziert, den man auch gut zu gedämpftem oder gebratenem Fisch servieren kann.


Selleriesuppe aus jungen Knollen

4 Portionen


1 junge Knolle Sellerie mit Blättern
3 mittlere heurige Kartoffeln
1 kleiner Bund Petersil
1 l Gemüsebrühe
20 g Pinienkerne
Olivenöl
Meersalz
weißer Pfeffer
Saft einer halben Zitrone


Sellerieknolle und Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden, in einem Topf mit Gemüsebrühe weich kochen und anschließend mit dem Mixstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, so kann man noch Gemüsebrühe hinzufügen.
Sellerieblätter und Petersil grob hacken und mit Pinienkernen sowie reichlich Olivenöl und Zitronensaft im Mixer zu einer sämigen Paste verarbeiten. 
Suppe mit Pesto servieren.


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